Til Schweiger: Überraschende Enthüllung nach seinem Wutausbruch

InTouch Redaktion

Er lässt sich nichts gefallen! Wenn Til Schweiger (54) etwas gegen den Strich geht, gibt’s Krawall!

"Tschiller: Off Duty": Schweiger-"Tatort" ist ein Kino-Flop
Foto: gettyimages

Aktuell steht der NDR auf seiner Wut-Liste, denn der verbannte seinen Kino- „Tatort“ „Tschiller: Off Duty“ ins Sommerloch (8. Juli). Ein Unding, findet Til. Doch wo andere sich in ihr Los fügen, sucht der Schauspieler öffentlich die Konfrontation...

Alles, was Til Schweiger anpackt, macht er mit sehr viel Herzblut. Dass seine TV-Premiere nun in der Saure-Gurken-Zeit läuft, hat ihn kalt erwischt. „Ich fühle mich total im Regen stehen gelassen“, sagte er in einem Interview. „Den ,Tatort‘ im Hochsommer zwischen der Fußball-WM, wo normal kein ,Tatort‘ läuft, zu senden, das ist bitter. Das macht keinen Spaß.“ Der Schauspieler ist stinksauer – und hält damit auch nicht hinterm Berg. Dass er sich hier öffentlich mit dem NDR anlegt, stört ihn nicht. Das ist eben seine Art. Und war es auch schon immer!

Til Schweiger: Süße Baby-Beichte
 

Til Schweiger: Große Angst um seine Kinder

Ob es um Flüchtlings-Themen geht, um Merkel, seine Filme oder seine Fans – die er auch mal als „Deppen“ oder „Pack“ betitelt –, Til gibt immer Kontra. Und wird dabei auch mal lauter. Ein guter Freund beschreibt ihn im Gespräch mit "Closer" so: „Eigentlich ist er wahnsinnig sensibel und verletzlich. Oft ist es auch einfach Unsicherheit. Kritik geht ihm schnell nahe, und wenn er etwas ungerecht findet, fährt er aus der Haut.“ Nach außen macht Til dagegen gern einen auf harter Typ. Und sagt auch am Set genau, wo’s langgeht. „Er gibt immer tausend Prozent und erwartet dasselbe von seinem Team. Da hat er hohe Ansprüche.“ Für Kollegen ist das nicht immer einfach. Schweiger gilt als schwierig, beinahe cholerisch. „Er weiß eben, was er will. Dabei ist er aber nie respektlos, sondern nur direkt. Dadurch könnten sich manche natürlich auch vor den Kopf gestoßen fühlen“, versucht der Freund zu erklären.

 

Til Schweiger scheut keine Konflikte

Trotzdem eckt der Schauspieler mit seiner ruppigen Art bei vielen an. Warum er nie die Klappe halten kann? Til sagt: „Ich bin eben so.“ Nachdem er 2017 eine private Facebook-Nachricht von einer Kritikerin veröffentlichte, eskalierte die Situation: Die Frau sah sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt und zog vor Gericht – den Prozess verlor sie jedoch. Und Schweiger? Den juckt der ganze Trubel wenig. Er nutzt sein Profil weiterhin, um sich aufzuregen, und beschreibt Kritiker als Neider. „Alle Menschen sind neidisch.“

Als er sogar gegen Schauspiel-Kollegen ätzt, geht es manchen Promis dann schließlich zu weit. „Sosehr ich dich schätze, so frage ich mich, warum du Kollegen vom ‚Tatort‘ schlechtredest. Glaubst du wirklich, dass du deine Position stärkst, indem du Kollegen öffentlich angehst?“, fragte Ex-Fußballspieler Hans Sarpei (41). Und Schauspieler Claude-Oliver Rudolph (61) kommentierte einen Streit mit Schweiger mal so: „Auf die sprachlichen Ausrutscher zu antworten, ist weder mein Stil noch mein Niveau … Ich halt’s da lieber philosophisch: Wer schreit, hat unrecht!“

Der NDR reagierte jetzt übrigens auf seine ganz eigene Art auf Tils Wutausbruch: deeskalierend. Er arbeitet bereits an einem Drehbuch für einen neuen Fall um Nick Tschiller (Schweiger) und Yalcin Gümer (Fahri Yardým).