Der verschwundene HSV-Manager: "Die Suche nach Timo Kraus könnte Jahre dauern!“

Timo Kraus: So lange muss die Familie auf das Geld der Lebensversicherung warten

03.02.2017 > 15:41

© Facebook/ HSV

Seit mehr als drei Wochen beschäftigt uns das Schicksal des verschwundenen HSV-Managers Timo Kraus. Nach einer Feier verschwand er in Hamburg an den Landungsbrücken spurlos. Die Polizei ist derzeit wenig optimistisch, ihn noch finden zu können. Ein sehr wahrscheinliches Szenario ist, dass er in der Elbe ertrunken sei. Ein Leichnam wurde allerdings nicht gefunden.

Als sei die Belastung für seine Familie nicht schon groß genug, kommen sie nun nicht einmal an das Geld seiner Lebensversicherung, dass die Familie für so einen schrecklichen Fall absichern sollte. Denn bis er vor dem Gesetz für tot erklärt wird, werden noch zehn Jahre vergehen. so steht es im "Verschollenheitsgesetz": „Die Todeserklärung ist zulässig, wenn seit dem Ende des Jahres, in dem der Verschollene nach den vorhandenen Nachrichten noch gelebt hat, zehn Jahre oder, wenn der Verschollene zur Zeit der Todeserklärung das achtzigste Lebensjahr vollendet hätte, fünf Jahre verstrichen sind.“ 

Ohne die Sterbeurkunde zahlt auch die Versicherung nicht. Glücklicherweise gibt es Ausnahmeregelungen, die verhindern, dass eine Familie in solchen Situationen auch noch finanzielle Probleme bekommt. Zwar würde Timo Krauss von der Polizei nicht offiziell für tot erklärt werden, doch sei es möglich, dass sie vorzeitig vom Todesfall ausgehen und somit würde dann auch die Versicherung nachgeben.

Auch sein Schicksal bewegt die Menschen bis heute - so geht es Michael Schumacher nach seinem Unfall:

 
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