Traurige Gewissheit: Timo Kraus ist tot

Timo Kraus: Witwe kann sich seinen Tod nicht erklären

26.03.2017 > 14:07

© Facebook/HSV

Elf Wochen lang war Timo Kraus verschwunden. Nach seiner Weihnachtsfeier wurde er von Kollegen in ein Taxi gesetzt, kam jedoch nie zu Hause an. Am Donnerstag wurde nun die Leiche des 44-Jährigen aus der Elbe gezogen.

Im Gespräch mit „Spiegel“ erklärt seine Witwe Corinna, dass sie sich seine Todesumstände nicht richtig erklären kann. "Ich habe meinen Mann noch nie stockbetrunken erlebt. Dass er sich als Chef vor seinen Mitarbeitern volllaufen lässt, kann ich mir nicht vorstellen", betont sie. Ihr Mann habe das Leben geliebt, Zukunftspläne geschmiedet und nicht an Depressionen gelitten. Einen Selbstmord schließe sie somit aus.

Zeugen wollen den HSV-Manager ohne seine Jacke an den Hamburger Landungsbrücken gesehen haben, doch auch das kann sich die Witwe nicht erklären. „Mein Mann wäre bei dieser Kälte niemals freiwillig ohne Jacke umhergelaufen, dazu war er viel zu verfroren“, erklärt sie. Auch bei der Leiche wurde keine Jacke gefunden.

Bis alle Ergebnisse der Obduktion vorliegen, kann es noch einige Tage dauern. Bis dahin versuchen die Ermittler weiterhin, den Taxifahrer ausfindig zu machen, um weitere Antworten zu erhalten.

 
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