Tod im Freizeit-Park: 12-Jährige stirbt beim Free-Fall-Tower

InTouch Redaktion
Der Prozess um die kleine Sina wird bald beginnen
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Tod im Freizeit-Park: 12-Jährige stirbt beim Free-Fall-Tower - Bereits 2015 war die 12-jährige Sina E. auf dem Erlebnisberg Hoherodskopf bei Fulda. Beim "Free Fall Tower" sprang sie neun Meter in die Tiefe und verfehlte das Landekissen. Vier Wochen später starb sie im Krankenhaus. Jetzt, zwei Jahre später, besteht erstmals die Chance, dass Anklage gegen die vermeintlich Verantwortlichen erhoben wird.

Es gab interne Verzögerungen und ein für den Prozess erforderliches medizinisches Gutachten fehlte. Erst jetzt liegt es vor und das Verfahren kann beginnen. Es wird nun gegen die Betreiber der Anlage wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. 

 

Ist die Schuldfrage zu klären?

Allerdings steht dann immer noch zur Debatte, inwiefern die Beitreiber verantwortlich gemacht werden können. So habe Sina E., wie damals berichtet wurde, zuvor zwei Probesprünge aus sechs Metern Höhe problemlos absolviert. Beim großen Sprung von neun Metern Höhe habe sie sich im letzten Moment doch noch am Geländer festhalten wollen. So verfehlte sie das Luftkissen, schlug auf die Umrandung auf und erlitt Brüche und ein schweres Schädel-Hirn Trauma. Im Krankenhaus verstarb sie nach mehreren Wochen Überlebenskampf.