TV-Star von nebenan – So tickt Max Bretschneider wirklich

TV-Star von nebenan – So tickt Max Bretschneider wirklich

27.09.2017 > 17:41

© Getty Images

Im exklusiven Interview spricht „Charité“-Star Max Bretschneider über Liebesbriefe, Lagerfeuer-Musik und Pippi Langstrumpf 

Mittwochnachmittag im Innenhof des Hamburger Atlantic-Hotels. Max Bretschneider (27) sitzt lässig in einem weißen Gartenstuhl. Er trägt eine weinrote Mütze, Jeanshemd und wirkt wie ein Musiker, der gerade Zwischenstopp in der Hansestadt macht. Viel ist nicht bekannt über den Jungschauspieler, der durch die Erfolgsserie „Charité“ zum Star wurde. Beste Voraussetzungen also, ihm Löcher in den Bauch zu fragen. Doch das Gespräch entwickelt sich anders als erwartet...

Es beginnt wie fast jedes Interview, das man mit einem Schauspieler führt. Max Bretschneider berichtet von seinem neuen Film „Willkommen bei den Honeckers“ (3. Okt., 20.15 Uhr, ARD). Der 27-Jährige spielt die Hauptrolle. Einen jungen Kellner, der davon träumt, Journalist zu werden – und sich auf den Weg nach Chile macht, um Erich Honecker zu interviewen. Bretschneider beherrscht sein Handwerk. Doch wie tickt er privat?

Was machst du gerne in deiner Freizeit? „Ich treffe mich mit Freunden.“ Kannst du irgendwas besonders gut kochen? Bretschneider: „Rührei.“ Hast du inzwischen ein paar Groupies? „Hm, nein. Meine Mama ist mein Fan.“ Keine Liebesbriefe? „Nein. (lacht) Das sollte mir wohl zu denken geben.“ Und sonst: Hast du einen Mützen- oder Klamotten-Tick? Bretschneider: „Nee. Die Mütze trage ich nur, weil ich es nach dem Urlaub nicht rechtzeitig geschafft habe, zum Frisör zu gehen.“ Kurze Pause. „Ich bin echt der langweiligste Mensch der Welt! (lacht)“

Der Wahl-Berliner wirkt ein wenig verlegen. Spielt er denn wenigstens ein Instrument, wenn er schon wie ein Musiker aussieht? Bretschneider: „Ich lerne gerade Gitarre! Ich bin noch am Schrammeln. Dabei will man eigentlich der Typ sein, der am Lagerfeuer coole Lieder runterrockt. Doch das dauert wohl noch. (lacht)“

Nach rund 30 Minuten ist die Gesprächszeit abgelaufen. Max Bretschneider verrät noch, dass er einst in Pippi Langstrumpf verliebt war – bis seine Mutter ihm mitteilte, dass die Schauspielerin längst erwachsen ist. Überhaupt sei er häufig heimlich verliebt gewesen, habe es den Damen aber nie mitgeteilt: „Ich dachte immer: Die können ja nichts dafür.“ Nach dem Gespräch steht fest: Jede einzelne wäre wohl dahin geschmolzen. Und das, obwohl der 27-Jährige augenscheinlich kein Draufgänger ist. Dieses Unspektakuläre und erfrischend Ehrliche sollte er sich bewahren. Von seiner Sorte gibt es viel zu wenige...

TAGS:
Anzeige

Vollkommene Verführung!

Lieblinge der Redaktion