Udo Jürgens: Neues Drama um sein Erbe

InTouch Redaktion
So hat Udo Jürgens sich das sicherlich nicht vorgestellt
Foto: GettyImages

 Sein Nachlass ist noch immer nicht geregelt. In "Closer" erklären sein Sohn John und die Mutter von Jürgens’ Tochter Gloria den aktuellen Stand...

Das hat Udo Jürgens († 80) sicher nicht gewollt: Auch drei Jahre nach dem Tod des großen Entertainers tobt noch immer ein erbitterter Streit um das Erbe. Es geht um geschätzte 60 Millionen Euro. Seine Kinder John (54), Jenny (51), Sonja (52) und Gloria (23) können sich offenbar nicht einigen. "Closer" sprach mit den Beteiligten...

Udo Jürgens starb am 21. Dezember 2014 im Alter von 80 Jahren an Herzversagen. Sein hinterlassenes Vermögen: diverse Immobilien wie seine Millionen-Villa in der Schweiz und sein Ferien-Domizil in Portugal, sein Bentley, Firmenbeteiligungen, Kunstwerke, Barvermögen und persönliche Andenken. Alles in allem eine Summe, die mehr als nur vier Kinder reich machen könnte. Doch keiner der Erben kommt bisher an das Vermögen ran. Besonders schlimm: Auch die Erinnerungsstücke (wie Udos weißer Bademantel) sind unter Verschluss. Alles ist eingefroren. Doch warum gibt es nach so langer Zeit keine Klärung?

 

Warum wird das Erbe nicht ausgezahlt?

"Closer" fragte bei Sohn John Jürgens nach und erfuhr: „Alle Beteiligten arbeiten nach wie vor an einer Lösung.“

Schuld an der Verzögerung soll offenbar Jürgens’ uneheliche Tochter Gloria Burda (23, Tochter aus Udos Affäre mit Sabrina Burda, 42) sein. „Meine Halbschwester Gloria hat Einsprache gegen die Erteilung des Erbscheins erhoben und Beschwerde gegen die Testamentsvollstrecker eingereicht, was zur Folge hat, dass der Nachlass blockiert ist“, erklärte John schon vor einiger Zeit.

So hatte Udo Jürgens sich das nicht vorgestellt
 

Udo Jürgens: Skandal um sein Erbe eskaliert!

"Closer" fragte auch bei Gloria an, ihre Mutter Sabrina (Richterin) antwortete: „Leider kann ich letztlich nicht beweisen, wer gezielt in den Medien das falsche Gerücht gestreut hat, Gloria (oder gar ich) habe das Testament ihres Vaters angefochten oder sei mit dem ihr vom Vater zugedachten Anteil (der so groß ist wie jener, der allen Kindern zugedacht wurde) nicht zufrieden. Wenn es tatsächlich so etwas wie Fake News gibt, dann ist das hier der Fall, mit allen furchtbaren Konsequenzen für die davon betroffene Person, nämlich mein Kind.“

 

Ds hätte Udo Jürgens nicht gewollt

Doch woran liegt es dann, dass das Erbe des Superstars bis heute die Anwälte beschäftigt? Laut Schweizer Recht stehen allen vier Kindern zu gleichen Teilen 75 Prozent des Gesamt-Vermögens zu. Das restliche Vermögen sollte offenbar an Jürgens’ Bruder Manfred Bockelmann (74) und Jürgens’ letzte Lebensgefährtin Michaela Moritz (46) gehen.

Eines ist klar: Der Musiker hätte sicher nicht gewollt, dass man sich so um sein Vermögen streitet. „Testament und diese Dinge sind natürlich gemacht!“, erklärte er noch zwei Jahre vor seinem Tod.

„Dass man den Nachlass einigermaßen plant und dass sich hinterher möglichst keine Leute in den Haaren liegen und Prozesse gegeneinander führen. Das halte ich für eine Frage des Anstands.“

Und genau das ist nun doch passiert. Hunderttausende Euro sollen schon für Anwaltsschreiben, Einsprüche, Klagen, Prozesse, Gutachten investiert worden sein. Es wäre ein Segen für alle Beteiligten, wenn ein baldiges Streit-Ende in Sicht ist...

 

 

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