US-Wahl: Hillary Clinton holte mehr Stimmen als Donald Trump

InTouch Redaktion

Donald Trump hat die US-Wahl gewonnen und ist der neue Präsident. Nun kam aber raus: Hillary Clinton holte mehr Stimmen als ihr Konkurrent.

Doch warum ist sie trotzdem nicht die Gewinnerin?

Das hängt mit dem komplizierten Wahlsystem in den Vereinigten Staaten zusammen. Clinton hatte insgesamt mehr Wähler, aber mit diesen Stimmen konnte sie nicht genug Wahlmänner holen, wie die „Los Angeles Times“ berichtet – doch genau auf diese kommt es an.

Insgesamt werden bei einer US-Wahl 270 Wahlmänner benötigt, um diese zu gewinnen. Es kommt vor allem auf die regionalen Siege an und NICHT auf die Gesamtsumme der einzelnen Stimmen der US-Bürger. Besonders wichtig sind die Stimmen in den sogenannten „Swing  States“ wie Florida, Wisconsin und Iowa – bis in den Morgenstunden war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Um 8:31 Uhr am Dienstag war es soweit, als Donald Trump 270 Wahlmänner hatte – und damit hat er sich den Einzug ins Weiße Haus gesichert. Insgesamt waren es am Ende 289 Wahlmänner für Trump, Clinton holte nur 218. Eigentlich ist es üblich, dass der Verlierer seine Niederlage dann eingesteht, aber Hillary Clinton wollte sich kurz danach nicht mehr äußern.