Vanessa Mai: Furchtbar, was sich hinter den Kulissen abspielt!

InTouch Redaktion

Kaum ein Konzert kommt heute noch ohne Akrobatik aus – doch die kann eben auch gefährlich werden. Muss das wirklich sein?

Vanessa Mai kann bald wieder auf die Bühne
Foto: Getty Images

Das Unglück passiert bei der Tanzprobe für ihre „Regenbogen Live“-Tour: Bei einer Schleuderfigur wird Vanessa Mai (25) wie ein menschliches Karussell wenige Zentimeter über den Boden gedreht. Dabei verliert sie den Halt, stürzt auf den harten Bühnenboden und verletzt sich so schwer, dass sie ins Krankenhaus muss. Die Diagnose: Verletzungen im Wirbelsäulen- und Nackenbereich. In CLOSER diskutieren die Stars der Branche nun, wie gefährlich Schlager-Shows wirklich sein müssen...

Vanessa Mai kann nicht richtig abschalten
 

Vanessa Mai: Jetzt offiziell! So lautet die Diagnose

„Es ist schon heftig, also körperlich gerade auch. Wir haben klar viel Tanz, wir haben auch akrobatische Sachen drin. Und ich merke halt jetzt so – ich muss schon ein bisschen auf meinen Körper jetzt hören“, erklärte Vanessa Mai kürzlich in einem Interview. Und dann sagte sie den Satz, der nachdenklich stimmt: „Ich bin zwar schon jung, aber es ist nicht mehr so wie früher, wenn du einfach mal hochgehst und singst ein Konzert und gut ist, sondern da gehört jetzt echt viel mehr dazu.“

 

Doch wie viel mehr erwartet das Publikum tatsächlich?

Eine, die für ihre Akrobatik-Auftritte berühmt ist, ist Helene Fischer (33). Die Schlager-Queen hängt bei ihren Konzerten mit „Cirque du Soleil“-Artisten an Stangen und Seilen. Sie ist Vanessas Vorbild. „Helene ist schon über zehn Jahre dabei und füllt Stadien, ich dagegen bin noch ganz am Anfang. Aber ich sehe es als Motivation für mich, viel zu arbeiten, damit ich vielleicht auch irgendwann dorthin gelange“, erklärte die 25-Jährige. Und: „Für mich ist der Erfolg anderer immer ein Ansporn, hart an mir zu arbeiten, um das vielleicht auch mal zu schaffen.“

Und genau da liegt das Problem, glaubt Schlagersängerin Annemarie Eilfeld (27). „Ich habe das Gefühl, die Kollegen versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Alles wird immer schneller, größer und höher. Dabei kann man natürlich auch schnell tief fallen und sich böse verletzen.“ Das weiß auch Sänger Eloy de Jong (45), der in den 90er-Jahren Mitglied der Boygroup Caught in the Act war. „Ich habe damals Akrobatik-Unterricht bekommen und musste so lange Flickflacks üben, bis meine Finger gebrochen waren“, erzählt er "Closer". „Auch mein Meniskus ist kaputt durch die Tanzeinlagen, aber man muss an die Grenzen gehen, um seine Fans zu überraschen. Klar kann da mal was schiefgehen. Aber the show must go on …“

 
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