The Voice of Germany: Fiese Klatsche nach dem Finale

Seit gestern Abend ist es offiziell: Samuel Rösch ist "The Voice of Germany". Doch nach dem großen Finale hagelt es reichlich Kritik...

The Voice 2018 Jury
Foto: SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Mit 54,89 Prozent der Stimmen konnte sich Samuel Rösch gegen seine Konkurrenten Jessica Schaffler, Eros Atomus Isler und Benjamin Dolic durchsetzen. "So richtig verkraften werde ich das erst in den nächsten Wochen und Monaten", erklärte er kurz nach seinem Sieg.

Der angehende Religionslehrer war der einzige Finalist, der deutsche Songs zum Besten gab. Erst überzeugte er mit der Ballade "In diesem Moment" von Roger Cicero, dann performte er mit Coach Michael Patrick Kelly dem Andreas-Bourani-Hit "Auf uns".  Mit Popstar Lukas Graham wagte er sich sogar auf komplett neues Terrain. Gemeinsam sangen sie den englischen Song "Love Someone".

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Waren die falschen Sänger im Finale?

Doch nicht alle Zuschauer vor den TV-Bildschirmen waren überzeugt. Viele kritisieren, dass nicht die besten Sänger im Finale standen. "Ist auch jemand im Finale, der einen Ton trifft?" und "Ganz schön schief", ätzten die User auf Twitter. Ein Zuschauer fand noch deutlichere Worte: "Das war jetzt wirklich die letzte Staffel für mich. Wenn statt wirklich unverwechselbaren Stimmen und echten Künstlern, die austauschbare Uta-Danella-Weichflöten-Mucke haushoch gewinnt." 

Auch Konkurrentin Jessica bekam von den Zuschauern ihr Fett weg. "Lieber Werbung als Jessica. Langsam wird es auch dem Forster klar, dass es dieses Jahr wieder nix wird" und "Wieso sagt keiner der Coaches, dass es schlecht war? Kritik hat noch niemanden geschadet", lauteten nur einige der fiesen Kommentare.