Vor Gericht: Stephen Dürr immer noch im Rechtsstreit mit "TV Total"-Turmspringen

TV-Star Stephen Dürr übte einen Sprung für das "TV Total Turmspringen", landete unglücklich auf dem Wasser und verletzte sich schwer an der Wirbelsäule. Erst nach Tagen der Angst und einer schweren OP konnte  eine drohende Querschnittslähmung ausgeschlossen werden. 

Stephen Dürr vor Gericht gegen Brainpool
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Dürr war danach in erster Linie einfach nur froh, dass er auf seinen eigenen Beinen zu seiner Frau und seinen beiden Töchtern zurück konnte. Und trotzdem landete der Fall vor Gericht. Denn die Produktionsfirma Brainpool weigert sich standhaft, das als Arbeitsunfall anzuerkennen.

Nach dem ersten Prozesstag, sind die schrägen Äußerungen der ehemaligen Raab-Firma noch absurder. So ließen sie durch ihren Anwalt erklären, dass der Ex-AWZ-Star sich ohne das Wissen der Verantwortlichen ins Turmspringen-Training eingeschlichen hätte.

Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Weitere Prozesstage stehen noch bevor.

Die Frage ist, warum sich die Firma so arg querstellt und den Unfall nicht als Arbeitsunfall anerkennen will. Sehr wahrscheinlich könnte ein Unfall von dieser schwere etwas an Vertragsbedingungen und den Versicherungen für die Kandidaten in derartigen Shows ändern. Dementsprechend würde es für Brainpool nicht nur um den einen konkreten Fall gehen.

Möglicherweise wird das für Brainpool künftig aber ohnehin weniger relevant, da ProSieben bei Promi-Sport-Events künftig ohnehin mit Constantin Entertainment zusammen arbeitet.