Vorstadtweiber: ARD bringt die Österreicher "Desperate Housewives"

Bei Serienfans schrillen sofort die Alarmglocken, wenn erfolgreiche amerikanische Serien in Deutschland umgesetzt werden sollen. So wird derzeit mit allergrößter Skepsis die deutsche "Breaking Bad"-Variante mit Bastian Pastewka erwartet.

Können sie es mit den "Desperate Housewives" aufnehmen?
Können sie es mit den "Desperate Housewives" aufnehmen? Foto: ARD/ORF/MR Film/Petro Domenigg

Drei Jahre nach dem Ende von "Desperate Housewives" findet hierzulande nun die Österreicher Variante den Weg ins TV.

Kann das gut gehen? Zumindest in Österreich tut es das tatsächlich. Dort lief die ORF-Produktion "Vorstadtweiber" bereits ab Januar. Die zehn Folgen hatten im Schnitt 856.000 Zuschauer. Mit der fünften Folge kratzte man sogar an der Million. Die Dreharbeiten für die zweite Staffel sind bereits für Herbst 2015 bestätigt. Ab dem 5.Mai kann sich "Vorstadtweiber" in der ARD im deutschen TV beweisen.

Für die Hauptdarstellerinnen Martina Ebm, Gerti Drassl, Nina Proll, Maria Köstlinger und Adina Vetter verspricht "Vorstadtweiber" auch in Deutschland ein Erfolg zu werden. Mehrere Darsteller wurden für eine Romy nominiert. Die Produzenten gewannen gar die Akademie-Romy.

Wie bei "Desperate Housewives" geht es nicht nur um Sex, Intrigen und Vorstadt-Probleme gut situierter Frauen, sondern auch um einen Mordfall, der sich wie ein roter Faden durch die Staffel zieht.