Warum frieren Frauen schneller als Männer? Das ist der Grund!

InTouch Redaktion
Frauen frieren schneller als Männer
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Während die Männer bereits im T-Shirt rumlaufen, tragen wir noch Wollpullover. Und das hat einen medizinischen Grund!

Anhand von Wärmebildaufnahmen stellten Mediziner fest: Der weibliche Körper produziert weniger Wärme, und er verliert sie auch rascher als der männliche: Frauen frieren im Durchschnitt fünf Grad eher. Bereits bei 15 Grad wird die Durchblutung von Händen und Füßen gedrosselt. Aber warum ist das eigentlich so?

 

Weniger Muskeln

Die Muskulatur ist gut durchblutet und produziert durch Bewegung Wärme. Bei Männern machen die Muskeln rund 40 Prozent der Körpermasse aus, bei Frauen sind das nur etwa 25 Prozent.

 

Die Hormone

Der weibliche Körper schützt Fortpflanzungsorgane und das Ungeborene vor Auskühlung. Dazu sind 37 Grad Körperkerntemperatur nötig. Bei Kälte verringert das Hormon Progesteron den Blutfluss in die Haut, damit dort weniger Wärme entweicht – dadurch kühlt sie allerdings auch aus.

 

Niedriger Blutdruck

Abgesehen davon, dass die Haut von Frauen etwa um ein Siebtel dünner ist als Männerhaut, haben sie meistens auch noch einen niedrigeren Blutdruck. Deshalb ist die Wärmeverteilung schlechter. Am stärksten macht sich das an den Händen und Füßen, an Nase, Ohren und Kinn bemerkbar.

 

Andere Fettverteilung

Körperfett hält Wärme zurück. Aber bei Frauen ist die Fettschicht ausgerechnet am kälteempfindlichen Oberkörper meist dünner als bei Männern. SOS-Trick bei kalten Händen: Arme schwenken – die Fliehkraft drückt dann viel Blut in die Hände.