"Wild Island": Tierquälerei-Vorwürfe gegen neue ProSieben-Show

Bei ProSieben startet am Sonntag "Wild Island“. Obwohl die Realityshow noch nicht mal begonnen hat, gibt es jetzt schon krasse Vorwürfe gegen das Format.

"Wild Island": Tierquälerei-Vorwürfe gegen neue ProSieben-Show
Foto: ProSieben

14 Kandidaten werden bei „Wild Island“ auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Damit diese nicht verhungern, sind die Kandidaten auch darauf angewiesen, selber Tiere zu fangen und auch zu töten, wie „DWDL“ schreibt. Für die Youtuberin Barbierella, aber auch vielen anderen Zuschauern, kommt das Tierquälerei gleich.

"Ein Pelikan wird lachend traktiert und gewürgt, ein Rochen mit einem langen Spieß durchbohrt und an den Strand geschoben. (...) Die Kandidaten haben von der Materie null Ahnung." Barbierella sieht darin einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, in dem es unter anderem heißt, dass kein Tier "zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltung" herangezogen werden darf, "sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind", erklärt die Youtuberin in einem Video und beruft sich dabei auf Szenen in einem Trailer zu der neuen Show.

Unter dem Hashtag #stopwildisland äußern auch viele User beim Kurznachrichtendienst Twitter Kritik. ProSieben weist die Tierquälerei-Vorwürfe zurück. "Auf 'Wild Island' wird kein Tier gequält. Abenteurer töten Tiere, weil sie Hunger haben. Und das ist in Zeiten, in denen für viele Menschen das Essen als Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe kommt, sicher für den ein oder anderen befremdlich“, erklärt ein Sendersprecher gegenüber „DWDL“.