Winona Ryder liefert irres Mimik-Theater bei den SAG-Awards

InTouch Redaktion

Die diesjährige Award-Season wird wohl zu einer wahren Anti-Trump-Gala werden. Nachdem Meryl Streep bei der Verleihung der Golden Globes viele mit ihrer Rede berührt hatte, zieht nun "Stranger Things"-Star David Harbour bei den SAG-Awards nach.

Winona Ryder liefert irre Mimik
Foto: getty

Er lieferte eine emotionale Rede, bei der zwar nicht der Name genannt wurde, jedoch war unmissverständlich klar, dass sie sich gegen den aktuellen US-Präsidenten richtete, der schon in seiner kurzen Amtszeit beispiellos erschreckende Maßnahmen durchführte.

So ernst und emotional die Worte doch waren, so irritierend war auch Winona Ryders Minenspiel im Hintergrund. Bei jedem Satz, den Harbour sprach, legte Winona ein anderes Gesicht auf. 

Da mag man sich schon fast fragen, ob Ryder ein Trump-Untersützer ist und die Rede ihres Kollegen sabotieren wollte. Oder wollte sie seine Rede nur besonders dramatisch untermalen? Was erst vielleicht witzig wirkt, wird zunehmend verstörender und besorgniserregender. Ihr Leben lang kämpfte Winona Ryder bereits mit verschiedenen psychischen Störungen. 

Die Serie "Stranger Things" war für sie ein wahres Comeback. Nach langer Zeit sah man Winona Ryder wieder in einer Hauptrolle einer erfolgreichen Produktion. Die Serie handelt von einer Gruppe Kinder, deren Freund vermisst wird. Auf der Suche nach ihm machen sie immer mehr übernatürliche Entdeckungen. Nicht zuletzt durch die starken Kinderschauspieler wurde die Serie, die 1983 spielen soll und sich sehr an Kultfilmen wie "Die Goonies", "E.T." oder "Stand By Me" orientiert, zum Hit für den Streaming-Anbieter Netflix.

Eine zweite Staffel soll noch in diesem Jahr kommen. Auch Winona Ryder wird wieder dabei sein und ihre ausufernde Mimik dort vielleicht etwas sinnvoller anbringen können.