Nach ESC-Aus: Jetzt spricht Xavier Naidoo

Die Freude aller Xavier Naidoo-Fans sollte nicht lange währen: Wenige Tage, nachdem der NDR den Sänger per Direktwahl als Vertreter für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2016 nach Stockholm schicken wollte, wurde die Entscheidung heute schon wieder rückgängig gemacht.

Nach teils massiver Kritik an dem "Sing meinen Song"-Star nahm die ARD ihre Nominierung zurück, um laut eigener Aussage jeglichen Schaden vom ESC abzuwenden.

Xavier Naidoo: Das sagt der Sänger zum ESC-Aus
Foto: Getty Images

Kritiker des Sängers befürworten die Entscheidung, während Fans mehr als empört sind - doch jetzt meldete sich zum ersten Mal Xavier Naidoo selbst zu Wort.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte der Musiker folgendes Statement:

„Vor einigen Monaten ist die ARD auf mich zugekommen und hat mich gebeten, im nächsten Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm anzutreten. Das war der alleinige Vorschlag der ARD. Ich habe nach reichlicher Überlegung schließlich zugesagt, weil dieser Wettbewerb ein ganz besonderes Ereignis für mich gewesen wäre", so der Sänger.

"Wenn sich nun kurz nach unserer vertraglichen Einigung mit dem NDR und dem Abschluss aller Vorbereitungen die Planungen der ARD durch einseitige Entscheidung geändert haben, dann ist das ok für mich. Meine Leidenschaft für die Musik und mein Einsatz für Liebe, Freiheit, Toleranz und Miteinander wird hierdurch nicht gebremst“, befindet Xavier Naidoo zum plötzlichen ESC-Aus weiter.

Klare Worte, die insbesondere seinen Fans ein kleiner Trost sein dürften.

Die Enttäuschung schien jedoch immer noch zu überwiegen, was auch in den Reaktionen der Fans auf Xaviers Statement eindeutig abzulesen war: Während einige ihren Unmut über die Entscheidung kundtaten, sprachen andere dort gar von einem Zuschauer-Boykott des ESC.