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Xavier Naidoo: Schock-Enthüllung nach dem DSDS-Rauswurf

Nach einem Skandal-Video flog der Sänger aus der „DSDS“-Jury. Offenbar wird Xavier Naidoo einfach nicht klug aus seinen Fehlern.

Xavier Naidoo
Xavier Naidoo TVNOW/ Stefan Gregorowius

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: RTL setzte Xavier Naidoo (48) wegen eines fremdenfeindlichen Musik-Clips vor die Tür! Und es ist nicht das erste Mal, dass der Musiker mit kruden Ansichten aneckt …

Das jetzt im Netz aufgetauchte Rap-Video von 2018, in dem Xavier die angeblich von Migranten ausgehenden Gefahren besingt, könnte der Anfang vom Ende sein. Denn offenbar hat Xavier aus vergangenen karriereschädlichen Skandalen nichts gelernt. Dabei schien es doch, als hätte er endlich die Kurve gekriegt, konnte als „DSDS“-Juror auch wieder bei einem großen Publikum punkten. Fast schien vergessen oder zumindest vergeben, wie oft und mit welch skandalösen Äußerungen er in der Vergangenheit für Wirbel gesorgt hatte. Immer wieder wurde ihm vorgeworfen, rechtspopulistisches Gedankengut zu verbreiten und Hass zu schüren.

Bereits zu Beginn seiner Karriere schockierte er mit extremen Ansichten. So erklärte Xavier, dessen Eltern einst aus Südafrika einwanderten, im „Musikexpress“, er sei ein Rassist, „aber ein Rassist ohne Ansehen der Hautfarbe. Ich bin nicht mehr Rassist als jeder Japaner auch.“ Immer wieder veröffentlichte er Lieder mit fragwürdigen Inhalten, denen hin und wieder wirre Erläuterungen und Verschwörungstheorien folgten. Am 3. Oktober 2014, dem Tag der Deutschen Einheit, tauchte er plötzlich vor dem Berliner Reichstag auf, um bei einer Kundgebung der sogenannten Reichsbürger zu sprechen, die die staatliche Ordnung in Deutschland ablehnen.

Xavier Naidoo lernt einfach nichts dazu

Der Skandal-Auftritt blieb nicht ohne Konsequenzen: Xaviers Heimatstadt Mannheim legte diverse gemeinsame Projekte auf Eis. Die Popakademie, die er selbst mitgegründet hatte, setzte Workshops mit ihm aus, und als man ihn 2016 ohne Vorentscheid zum ESC schicken wollte, gab es so massive Proteste, Antisemitismusund Homophobie-Vorwürfe, dass der für die Nominierung verantwortliche Norddeutsche Rundfunk einen Rückzieher machte. Schon damals sah Xaviers berufliche Zukunft nicht gerade rosig aus. Doch RTL gab ihm trotzdem eine Chance und holte ihn 2019 zu „DSDS“.

Auch 2020 durfte er wieder neben Dieter Bohlen (66) Platz nehmen. Doch dann holte die Vergangenheit ihn ein. Und statt das Gesprächsangebot des Senders anzunehmen, gab er nur eine verquaste Erklärung in eigener Sache ab, die den Verantwortlichen aber nicht reichte. „Er ist … viele Antworten schuldig geblieben, zudem sind weitere Videos aufgetaucht, die in eine ähnliche Richtung gehen“, heißt es in einer Stellungnahme von RTL. „Wir sind Verfechter der Meinungsfreiheit. Dazu gehört aber auch, dass wir jede Form von Rassismus und Extremismus entschieden ablehnen“, betont Geschäftsführer Jörg Graf. Eine Rückkehr des Sängers wird kategorisch ausgeschlossen. Damit muss Xavier nun wohl leben. Ganz nach dem Motto: Man erntet, was man gesät hat…

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