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Zu hellhäutig? Neue Rolle von Zoe Saldana sorgt für Kritik

Mit dem Film "Avatar" spielte sich sich in die A-Liga Hollywoods - doch für ihre neue Rolle wird sie von vielen als glatte Fehlbesetzung gehandelt: Schauspielerin Zoe Saldana (37).

Erst vor einiger Zeit wurde bekannt, dass sich die schöne Aktrice über die Hauptrolle im Film über die afroamerikanische Jazz-Legende Nina Simone (1933-2013) freuen darf.

Zu hellhäutig? Neue Rolle von Zoe Saldana sorgt für Kritik
Zoe Saldana wird für ihre Rolle kritisiert Foto: Getty Images

Saldanas Freude war groß - ganz anders sah es jedoch bei der Familie der vertorbenen Jazz-Musikerin aus, ebenso bei zahlreichen Fans und Filmschaffenden aus Hollywood.

Der grund des Anstoßes: Statt einer dunkelhäutigen Schauspielerin hatte Saldana die Rolle der Nina Simone bekommen, obwohl sie rein äußerlich keine herausragende Ähnlichkeit mit der Sängerin besitzt, ihre Haut für den Film sogar dunkler gemacht werden musste.

Nachdem bereits seit Bekanntwerden der Besetzungsliste Kritik an der Wahl der Hauptdarstellerin laut wurde, medeten sich jetzt auch die Angehörigen von Nina Simone zu Wort - und das mit einer richtiggehenden Social Media-Ohrfeige für Zoe Saldana.

Kurz nachdem die "Guardians of the Galaxy"-Darstellerin auf Twitter ein Zitat von Nina Simone über Freiheit gepostet hatte, reagierte Simones Familie mit dem Tweet:

"@zoesaldana Coole Geschichte, aber bitte nimm Ninas Name nicht mehr in den Mund. Für den Rest deines Lebens."

Autsch, das war deutlich!

Während sich die Produktionsgesellschaft des Biopics schützend vor ihre Hauptdarstellerin stellte, wollte Zoe Saldana sich bisher nicht zur hitzigen Hautfarben-Debatte äußern.

Schon im April startet der Film "Nina" in den US-Kinos - es bleibt abzuwarten, ob Saldana mit ihrer Darstellung nicht doch einige Zweifler überzeugen kann.