Anna Maria Ferchichi: Trennung von ihrer Familie! "Ich muss alleine sein"
Drama im Urlaub: Nach dem Unfall ihres Sohnes zieht Anna-Maria Ferchichi die Notbremse und reist ohne Familie zurück nach Dubai.

Auch Anna Maria Ferchichi braucht mal eine Pause!
© RTL / Pervin Inan-Serttas
Auch wenn Anna-Maria Ferchichi ihr Leben mit Bushido und den gemeinsamen acht Kindern liebt, gibt es Momente, die selbst der starken Großfamilien-Mama zu viel werden. Genau das passierte in ihrem letzten Familienurlaub – ein Erlebnis, das die 43-Jährige nun offen in ihrem Podcast schildert.
Noch bevor die Ferchichis richtig entspannen konnten, nahm der Urlaub eine dramatische Wendung: Sohn Djibi verletzte sich bei einer Fahrt mit einem Water-Toy so schwer, dass er im Krankenhaus erst genäht und später sogar operiert werden musste. Für Anna-Maria ein Schock und der Moment, an dem sie merkte, dass sie an ihre Grenzen stößt.
"Bei mir war kein Platz mehr zum Atmen"
Im Podcast "Zwischen Dubai und Köln – mit Anna-Maria und Kim" spricht Anna-Maria ehrlich über die Ausnahmesituation. Die Verletzung ihres Sohnes, die Sorgen und der ständige Stress hätten sie komplett erschöpft. "Bei mir war kein Platz mehr zum Atmen", gesteht sie.
Die 43-Jährige beschreibt, dass sie bis zu diesem Urlaub noch nie so klar gespürt habe, dass sie sich eine Auszeit nehmen muss. "Ich habe in diesem Urlaub gemerkt, dass ich nicht kann. Ich muss alleine sein, ich ertrage das nicht", so Anna-Maria weiter.
Ausgebrannt: Anna-Maria bricht Urlaub ab
Statt weiter zu funktionieren, zog die Achtfach-Mama die Notbremse. "Ich habe gedacht, ich muss hier weg. Ich habe dann zu Anis und den Kindern gesagt: Ich werde wieder nach Hause fahren. Ich muss jetzt einfach mal alleine sein", erzählt sie.
Zum ersten Mal seit 15 Jahren machte Anna-Maria etwas nur für sich und kehrte ohne ihre Familie zurück nach Dubai. Dort konnte sie zum ersten Mal wieder durchatmen, auch wenn es für sie eine völlig neue Situation war.
Anna Maria kämpfte mit Schuldgefühlen
So befreiend die Entscheidung war, so sehr kämpfte Anna-Maria im Nachhinein auch mit einem schlechten Gewissen. "Es war ein Zwiespalt zwischen 'Ich brauche das' und 'Warum mache ich das?'", gibt sie offen zu. Sie wisse selbst, dass sie zu selten um Hilfe bittet, weil sie das Gefühl hat, immer alles alleine schaffen zu müssen. "Das hat richtig an mir genagt", so die 43-Jährige.
Trotzdem sei dieser Schritt für sie wichtig gewesen. Zum ersten Mal habe sie klar gespürt, dass Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist.