Daniel Boschmann: Erschütternder Schickssalschlag für den "Frühstücksfernsehen"-Star

InTouch Redaktion
Daniel Boschmann
Foto: Getty Images

Sein Glas ist immer halb voll! Moderator Daniel Boschmann (37) ist mit einer gehörigen Portion Optimismus gesegnet. Vor vier Jahren aber war dem TV-Star nicht mehr zum Lachen zumute. Im Interview mit "Schöne Woche" spricht der gebürtige Hildesheimer über die schwerste Zeit seines Lebens – als plötzlich nichts mehr so ist, wie’s mal war! Der erschütternde Schicksalsschlag hat bei ihm bis heute Spuren hinterlassen...

Sie sind bekennender Werder-Bremen-Fan!

Ja, meine Werder-Bremen-Tasse am Morgen muss sein! Ein Tag ohne sie ist ein schlechter Tag.

Spielen Sie selber Fußball?

Ich musste mich leider umorientieren. Ich habe lange Fußball gespielt. Doch 2013 riss ich mir bei einem Spiel die Achilles-Sehne. Ein Dreivierteljahr war ich in Reha! Das hat mich aus dem Berufsleben geworfen – das war eine herausfordernde Zeit.

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Aber danach war wieder alles gut, oder?

Von wegen! Als ich als ausgeheilt galt, kehrte ich zurück zur Arbeit, damals bei einem Radiosender – und knickte auf dem Heimweg beim Treppensteigen so unglücklich um, dass die Sehne erneut riss! Da hatte ich wirklich großes Pech!

Das muss hart gewesen sein! Sie mussten bestimmt erneut in Reha …

Ja, wieder ein Dreivierteljahr! Das war echt schlimm. Auch weil mir der Arzt sagte, ich werde wahrscheinlich nie wieder gehen können! Während der zweiten Reha musste ich mich echt zurückkämpfen. Es hat sich gelohnt: Ich kann wieder gehen! Das ist ein großes Geschenk.

 

Die schweren Verletzungen sind inzwischen verheilt

Treiben Sie inzwischen wieder Sport?

Bei Sportarten wie Fußball, Tennis & Co, die schnelle Reaktionen erfordern, halte ich mich zurück. Ich mache lieber mehr Eigenkörpertraining.

Sind Sie durch diese zwei Schicksalsschläge ängstlicher geworden?

Ich bin so ein Duracell-Häschen, ein Arbeitstier! Ich habe viel Energie. Daran hat sich nichts geändert. Aber früher war ich sehr hektisch und impulsiv. Wenn mich etwas begeistert hat, war ich zu 100 Prozent dabei. Der Ausgleich, in Form von Ruhephasen und Schlaf, kam dabei zu kurz.

Darauf legen Sie jetzt bewusst wert?

Genau. Ich war schon immer demütig dem Leben gegenüber, aber nach so einer schweren Verletzung weiß ich das Leben und all seine Geschenke besonders zu schätzen. Das riskiere ich nicht mehr leichtsinnig.

Sie stehen morgens um 3 Uhr auf. Wann geht’s wieder ins Bett?

Nach getaner Arbeit, so gegen 12 Uhr, brauche ich erst mal mein Mittagsschläfchen. Von 13 bis 14 Uhr bin ich dann kurz mal weg … Und abends heißt es so ab 21 Uhr: Ab ins Bett!

Halten Sie das so auch immer ein?

Naja, diese Disziplin geht flöten, wenn Fußball, wie z. B. die Champions-League, im Fernsehen läuft. Ich bin ein großer Fan und muss dabei sein. Die kurzen Nächte sind am nächsten Morgen dann natürlich bitter.

Nach dem Abitur studierte Daniel Boschmann von 2002 bis 2004 Betriebswirtschaftslehre (ohne Abschluss) in Mannheim. Ab 2006 moderierte er Veranstaltungen und Konzerte, 2009 wurde er Moderator und Reporter bei einem Radiosender des Hessischen Rundfunks. Seit dem 20. Juni 2016 ist er beim SAT.1-Frühstücksfernsehen.

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