Gaby Köster: "Vor dem Tod habe ich keine Angst"

Im Interview erzählt der Comedy-Star über ihren Schlaganfall vor 16 Jahren und wie die Spiritualität ihr dabei geholfen hat!

Gaby Köster
Nach ihrem Schlaganfall kämpfte sich Gaby Köster ins Leben zurück. Foto: IMAGO / Lumma Foto
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Vor mittlerweile mehr als 16 Jahren, im Januar 2008, erlitt die Komikerin Gaby Köster (62) einen schweren Schlaganfall und ist seitdem an den Rollstuhl gebunden und auf einer Seite gelähmt. Die 62-Jährige hat jedoch nie an das Aufgeben gedacht und fand in dieser schweren Zeit vor allem in ihrer Spiritualität eine große Unterstützung. Gaby Köster spricht nun in einem Interview mit "Web.de" über ihr neues Buch "Meine Energiewende - Wie ich die Spiritualität als Lebensretter entdeckte" und erläutert, warum sie keine Angst vor dem Sterben hat.

"Mein Vater kam während meiner Nahtoderfahrung zu mir"

Nach dem Schlaganfall im Januar 2008 wäre Gaby erst einmal nicht wirklich bewusst gewesen, wie lebensverändernd dieser eine, vermeintlich kleine, Moment war: "So richtig bewusst ist es mir erst mit der Zeit geworden, als ich mich in verschiedenen Lebenssituationen befand." Plötzlich wäre die Komikerin mit Fragen wie "Wie schmiere ich mir mit nur einer beweglichen Hand ein Butterbrot?" konfrontiert gewesen und hätte die Beantwortung dieser neu erlernen müssen: "Vor meiner Rückkehr in den Alltag konnte ich demnach noch nicht wirklich einschätzen, wie groß die Veränderungen für mich und mein Leben sein würden."

Bei ihrem Genesungsprozess hätte vor allem die Spiritualität eine große Rolle gespielt, der sie sich auch in Ihrem neuen Buch "Meine Energiewende – Wie ich die Spiritualität als Lebensretter entdeckte" widmet. "Auch in meinem Leben scheint nicht nur die Sonne", erklärt die 62-Jährige. Deshalb hätte sie sich den Weg aus "Durchhängern und schweren Episoden" schaffen wollen und sich dafür gefragt, was sie aufbaut und ihr Kraft gibt: "So bin ich immer tiefer in das Thema Spiritualität eingestiegen und konnte neue Kraft sammeln, um den schweren Weg weiterzugehen."

Auch vor ihrem Schlaganfall wäre Gaby jedoch bereits für Spiritualität empfänglich gewesen, was ihr in dieser Situation zugutekam: "Ich war definitiv kein Neuling mehr auf dem Gebiet. Insofern habe ich mein bestehendes Wissen immer mehr vertiefen können."

Die Spiritualität hätte ihr dabei geholfen, anders auf das Leben – aber auch auf den Tod zu blicken: "Vor dem Tod habe ich keine Angst. Da ich bereits vor Jahren eine Nahtoderfahrung hatte, ist der Tod für mich weder spooky noch angsteinflößend." Der Tod würde einfach zum Leben dazu gehören und keine Gestalt, die auf Erden wandelt, könnte ihm entkommen. "Es gibt Menschen, die die Meinung vertreten, nach dem Tod käme nichts mehr. Daran glaube ich überhaupt nicht", enthüllt Gaby. Für sie wäre alles im Leben Energie und Energie bleibt.

Auch auf die Frage, was mit uns passiert, wenn wir sterben, hat Gaby eine Antwort. "Ich weiß, dass man von lieben Menschen, die bereits verstorben sind, abgeholt wird. Das war auch bei mir so: Mein Vater kam während meiner Nahtoderfahrung zu mir", erklärt die 62-Jährige. Gabys Vater verstarb, als die gebürtige Kölnerin erst 17 Jahre alt war, weshalb sie sein Besuch besonders erfreute: "Ich wäre auch länger bei ihm geblieben, musste ihm dann aber sagen, dass ich zurück zur Mama und meinem Kind müsse." Dies hätte ihr Vater natürlich gewusst, und ihr irgendwann gesagt, dass sie jetzt gehen müsse, bevor es zu spät sei. "Ehe man zu lange zwischen Leben und Tod ist, wird man zurück ins Leben geschickt – vor allem, wenn man im Leben noch etwas zu tun hat", enthüllt Gaby. Dies wäre zumindest immer ihre Erklärung gewesen, warum sie zurückkommen durfte: "Anscheinend habe ich hier auf der Erde noch etwas zu tun. Andernfalls wäre ich ja bei meinem Vater geblieben."

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Quellen

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