Gina Lisa Lohfink: So endet der Prozess um die Falschaussage

Gina Lisa Lohfink: So endet der Prozess um die Falschaussage - Gina-Lisa Lohfink hat einen langen Kampf hinter sich, den sie am Ende verloren hat. Sie beschuldigte zwei Männer, sie vergewaltigt zu haben.

Gina-Lisa Lonhfink verurteilt gefängnis
Foto: Getty Images

Das Gericht entschied aber, dass dem nicht so sei und plötzlich musste sie sich wegen einer Falschaussage und Verleumdung verantworten. Nach langem Hin und Her sieht es nun danach aus, als sei die Sache so gut wie beendet.

Das Urteil im Gina-Lisa-Sex-Prozess ist rechtskräftig
 

Gina-Lisa Lohfink: Die Revision wurde abgelehnt und sie ist verurteilt

Ursprünglich sollte sich Gina-Lisa-Lohfink am 22. Juni noch einmal vor Gericht verantworten. Nun haben sich aber überraschenderweise beide Seiten außergerichtlich einigen können. Die TV-Blondine stimmte einem Vergleich zu, der veranlasst, künftig den öffentlichen Vorwurf der Vergewaltigung zu unterlassen. Leider ist sie mit diesem Schritt noch immer nicht ganz durch mit dem Thema.

So ist zwar ein Schritt getan, doch die Beschuldigten fordern nach wie vor Schadensersatz und Schmerzensgeld. Das muss noch in einem weiteren Verfahren geklärt werden. 

Die Meinungen zum Fall von Gina-Lisa Lohfink gingen stark auseinander. Auf der einen Seite wurde sie stark unterstützt, andere wiederum glaubten ihren Schilderungen nicht.  „Sie haben sich öffentlich als Verteidigerin der Frauenrechte geriert. Aber allen wirklichen Vergewaltigungsopfern haben Sie einen Bärendienst erwiesen", kritisierte der Richter sie scharf.