Juliette Schoppmann bei DSDS: "Ich habe vor Freude geheult"

InTouch Redaktion

Zurück zu ihren Anfängen: Die Zweitplatzierte von 2003 ist jetzt wieder zurück bei „Deutschland sucht den Superstar“

Für dieses Comeback mussten 15 Jahre vergehen. Juliette Schoppmann (38) ist zurück bei „Deutschland sucht den Superstar“ (samstags, 20.15 Uhr, RTL) – als Vocal-Coach für die Top 24!

Juliette Schoppmann - DSDS Comeback
Foto: getty

Im exklusiven "Closer"-Interview erzählt die Vize-Siegerin der allerersten Staffel, wie es zu ihrer Rückkehr kam, warum Dieter Bohlen (64) sie zum Weinen brachte und wieso sie beim Dreh in Südafrika über ihren emotionalen Schatten springen musste.

„Big Spender“ – dieser Song wird auf immer mit Sängerin Juliette Schoppmann verbunden bleiben. Vor knapp 15 Millionen Zuschauern schmetterte die Blondine am 8. März 2003 den Klassiker von Shirley Bassey perfekt hin und lieferte dazu eine echt heiße Bühnenshow. „Heute wäre das nicht mehr mein Ding. Ich bin eher schüchterner – aber klar: Wenn es auf die Bühne geht, gebe ich auch Vollgas. Aber nicht mehr so extrem“, verrät Juliette, die sich vor wenigen Wochen in Südafrika einen Traum erfüllte. Dort coachte sie die Recall-Kandidaten von „DSDS“ und half, wo sie konnte. „Man musste auch ein bisschen Mutti sein. Aber das mache ich gerne. Ich bin ein Menschenfreund und bin gerne für alle da.“ Aber einige Kandidaten brauchten mehr als nur eine Schulter zum Anlehnen. „Ich musste auch mal deutlicher werden und wem in den Allerwertesten treten – auch wenn mir diese Rolle immer schwerfällt. Ich bin nicht gerne die Böse“, erklärt Juliette.

 

Juliette Schoppmann arbeitet jetzt als Gesangstrainerin

Auch in ihrem Berufsleben hat sie eher die Rolle hinter der großen Bühne gewählt, arbeitet als Gesangstrainerin an der „Music Academy Köln Süd“, lebt in der Domstadt mit ihrem Chihuahua Quintus. Dort coacht sie Künstler vor deren Tour, kommende Talente oder sogar mal Telenovela-Stars für spezielle Episoden-Rollen. „Ich bin da mal reingerutscht und habe festgestellt, dass mich das viel glücklicher macht, und bin deshalb dabei geblieben“, versichert die Single-Lady.

Juliette Schoppmann ist gar nicht lesbisch
 

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Als die Musikerin nach einem ihrer Workshops mit dem Abbau beschäftigt war, kam eine SMS, die ihr Leben aus den Fugen brachte: „Da stand: ‚Meld dich doch bitte mal bei mir, Dieter.‘ Ich schrieb nur zurück, welcher meiner Freunde er sei und warum er mich verarscht. Dann rief Dieter Bohlen an und lachte sich kaputt.“ Neben einer Einladung zur RTL-Show des Pop-Titans kam auch das Angebot für „DSDS“. Juliette erinnert sich: „Als ich dann in der Show neben ihm saß, stellte er mich den anderen als seinen neuen Vocal-Coach vor. Ich mutierte zu einer Erwachsenen auf einer Couch mit Quietsch-Geräuschen und bekam beinahe Kieferschmerzen vom Dauergrinsen. Und das in dem Studio, in dem ich 15 Jahre zuvor aufgetreten war. Als ich dann daheim drüber nachdachte, kamen mir die Tränen.“

Genau diese will Juliette jetzt bei ihren Kandidaten verhindern: „Ich hatte auch im Leben schon viel mit Eifersucht und Missgunst zu kämpfen. Das ist bei ,DSDS‘, wo jeder gewinnen will, natürlich auch extrem. Dafür will ich alle sensibilisieren.“