Markus Majowski: So schlimm war sein DROGEN-ABSTURZ wirklich!

InTouch Redaktion
Markus Majowski: So schlimm war sein DROGEN-ABSTURZ wirklich!
Foto: GETTY IMAGES

Es ist eines der ältestem Showbiz-Klischees, dass die fröhlichsten, lustigsten Gestalten im wahren Leben meist auch die traurigstens sind. So war die Lebensrealität von Dschungelcamper Markus Majowski auch lange Zeit weit von den lustigen Figuren entfernt, die er vor der Kamera verkörperte. 

In seiner Autobiografie "Markus, glaubst du an den lieben Gott?" berichtet er von seinen Tiefpunkten. „Am 4. August 2008 werde ich in Köln beim Konsumieren von Drogen mit dem Handy fotografiert", erklärt er dort. Zu dem Zeitpunkt kämpfte er schon Jahre mit seinen Süchten. Auch seine Ehe mit Frau Barbara habe in dieser Zeit gelitten.

 

Drogen schon mit 15 Jahren

„Ich bin in der neunten Klasse, im Alter von 15 Jahren, mit dem regelmäßigen Konsum von Marihuana eingestiegen. Mit 17 kam das Kokain dazu. Alles wurde unendlich schwer. Das Abitur gelang mit Ach und Krach. Das Studium führte in den Beruf, jedoch nur, weil meine Kreativität und meine Hoffnung stärker waren als die Sucht. Das hielt bis zum Tod meines Vaters an, da war ich 28. Dann ging es bergab“, erklärte Markus Majowski gegenüber der Bild seinen Werdegang in der Drogensucht.

Nur die völlige Abstinenz holte ihn aus dem Drogensumpf heraus - Das und seine Frau Barbara.  „Als ich meine Frau Barbara an Neujahr 2000 auf den Malediven kennenlerne, spüre ich Hoffnung. Ein Leben ohne Drogen rückt in greifbare Nähe. Für diese Frau bleibe ich am Leben. Und ich tue mir selbst den Gefallen, denke ich", schreibt Markus Majowski in der Autobiografie.

 

Geläutert ins Dschungelcamp

Und doch dauerte es noch Jahre, ehe Markus Majowski seinen Kampf mit den Drogen überwinden konnte. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich noch am Leben bin. Ich darf heute einen suchtfreien Weg gehen und den liebevollen Umgang mit meinen Mitmenschen, mir und meinem christlichen Glauben pflegen", kann er heute berichten.

Damit ist Majowski schon deutlich weiter, als so mancher anderer Dschungelcamper, der seine aktiven Süchte und Dämonen noch mit ins Camp genommen hat. Mit so einer schweren Geschichte als Background und dem Erfolg, es hinter sich gebracht zu haben, könnte Markus entweder derjenige sein, der als Seelsorger Ruhe ins Camp bringt, oder aber derjenige, der sich auch an den vermeintlich kleineren Süchten der anderen (Zigaretten?) im Dschungelcamp am meisten stört.