Natascha Ochsenknecht: Schockierendes Familien-Drama

Sie wirkt immer so cool und lässig – aber als Kind litt sie unter der Ablehnung der anderen...

Lass die Leute reden – Natascha Ochsenknecht (53) ist es schnuppe, was andere von ihr denken.

Doch hinter ihrer heute so lässigen Lebenseinstellung steckt eine Kindheit, die oft ganz schön hart war: In ihrer Heimat war ihre Familie alles andere als beliebt, wie sie "Closer" verrät.

Zur Hamburger Premiere des Musicals „Kinky Boots“ kommt Natascha mit zwei jungen, hübschen Kerlen: Der eine ist ihr Sohn Jimi Blue (25), der andere ihr Lebensgefährte Umut Kekilli (33). Seit sieben Jahren ist sie mit dem Fußballer liiert, die Hochzeit soll für nächstes Jahr geplant sein. Dass oft über den Altersunterschied von fast 20 Jahren gelästert wird, juckt die 53-Jährige nicht.

 

Diese Gelassenheit musste sie auf die harte Tour lernen

Als Kind war Natascha oft ein Außenseiter in ihrem kleinen Heimatort in der Nähe von Braunschweig. „Meine Eltern waren anders als die anderen“, erzählt sie CLOSER. Die Familie passte nicht in die brave Idylle – und das kam gar nicht gut an. Ihr Vater, ein ehemaliger Zehnkämpfer und späterer Bauunternehmer, brauste mit teuren Schlitten durch den Ort, die Familie machte teure Urlaube, „wir hörten Soul-Musik und hatten die modernsten Möbel“.

Eine Familie, die so ganz anders ist als der Durchschnitt – da wurde im Dorf natürlich heftig getratscht und gelästert: „Einige Leute wollten nichts mit uns zu tun haben“, erinnert sich Natascha. Das ging sogar so weit, dass anderen Kindern der Umgang mit der „schrägen“ Natascha verboten wurde: „Die Eltern meiner besten Freundin waren dagegen, dass wir Freundschaft schließen“, erzählt sie. „Das ging so weit, dass sie irgendwann von zu Hause abhaute und lieber bei uns wohnen wollte.“

Natascha Ochsenknecht ist wieder Single
 

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Für Natascha war das hart – aber ihre Eltern ließen sich von den Anfeindungen und Vorurteilen in der Provinz nicht abschrecken. „Die haben gesagt: Die Leute hier werden für immer im Dorf bleiben“, sagt sie, „und so war es ja auch.“

 

Sie selbst entfloh der Enge so schnell wie möglich

Mit 14 fing sie an zu modeln. Als sie zehn Jahre später den Schauspieler Uwe Ochsenknecht kennenlernte, wurde sie deutschlandweit bekannt. Den Kontakt zu ihrer Kindheits-Freundin verlor sie trotzdem nicht. „Wir sind bis heute eng befreundet. Und wenn ich sie besuche, kocht ihre Mutter Linsensuppe für mich und alle erzählen mir, was sie gerade über mich gelesen haben!“

So schwierig sie es als Kind oft hatte – Natascha ist überzeugt: „Die Leute erkennen, wenn du ein großes Herz hast.“ Sie selbst macht keinen Unterschied: „Ob Promi oder Toilettenfrau, ich behandle alle gleich.“ Das hat sie auch ihrem Nachwuchs vermittelt. Eins bringt sie allerdings doch richtig in Rage: „Wenn behauptet wird, meine Kinder würden selbst nichts können und sich auf dem Ruhm ausruhen!“ Schließlich haben die drei von ihr das Gleiche gelernt wie sie von ihrer Mutter: Geh deinen eigenen Weg.

 

Natascha Ochsenknecht hat eine herrlich schräge Familie

Jeder macht, was er will – und alle halten zusammen! Seit Nataschas Vater Hans-Jörg Wierichs († 67) vor zwölf Jahren starb, ist das Verhältnis zu Mutter Bärbel noch enger. Und ganz wie die Tochter pfeift die 76-Jährige auf ihr Alter: „Viele jüngere Männer wollen mich kennenlernen“, sagt sie. „Aber wenn ich zu lange ausgehe, macht Natascha sich Sorgen!“