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So kaputt ist Hollywood: Stars in der Psycho-Krise

So kaputt ist Hollywood: Stars in der Psycho-Krise - Bild 1
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Drogenexzesse, Mager-Skandale, Prügel-Attacken - wenn man die Star-News liest, bekommt man oftmals den Eindruck, als würde ganz Hollywood durchdrehen. Viele Stars benehmen sich gerne mal - vorsichtig ausgerückt - ziemlich eigenwillig.

Ist ihnen der Ruhm etwa zu Kopf gestiegen? Oder ist es der Druck in der Glitzerwelt Hollywood, der die Stars in die Psycho-Krise treibt?

Weit gefehlt, sagt der Psychiater Prof. Borwin Bandelow (60, "Celebrities. Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein", rororo). Im Gespräch mit WUNDERWEIB.de sagte er : Etliche Promis haben schon von Anfang an eine psychische Störung - und gieren nur deshalb nach Ruhm und Bekanntheit!

Das mag seltsam klingen, ist aber ganz leicht erklärt: "Viele Stars leiden am sogenannten Borderline-Syndrom", sagt der Experte. Symptome dieser Persönlichkeitsstörung sind oftmals Drogenmissbrauch, Magersucht, Selbstverletzungen und ein starker Geltungsdrang. "Borderliner sind immer auf der Jagd nach Glückshormonen", weiß Prof. Bandelow. Und nur diese Grenzerfahrungen bringen ihnen den Kick, den sie brauchen. Auf der Bühne oder dem roten Teppich zu stehen, kann zum Beispiel so ein Kick sein. Und daher machen Stars mit dem Borderline-Syndrom die gefühlvollere, emotionalere Musik oder sind authentischere Schauspieler und kommen am besten beim Publikum an.

"Amy Winehouse war eine klassische Borderlinerin", erklärt Prof. Bandelow. Die Sängerin, die im Juli vergangenen Jahres mit nur 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung starb, ist natürlich ein besonders dramatischer Fall.

Aber auch viele andere Stars haben mit psychischen Problemen zu kämpfen.

Hier sind die Stars in der Psycho-Krise >>

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Keine Frage: Amy Winehouse († 27) war ein Ausnahmetalent. Doch so einzigartig ihre Musik auch war, so dramatisch war auch der Lebenswandel der Sängerin. Schon mit 14 Jahren flog Amy Winehouse wegen aggressiven Verhaltens von der Schule.

Aber nicht nur gegen ihre Umwelt, auch gegen sich selbst ging die Musikerin zerstörerisch vor. Sie verletzte sich immer wieder selbst, konsumierte Drogen und Alkohol bis zum Limit und darüber hinaus.

"Bei Amy Winehouse war alles intensiver - ihre Musik, aber auch ihr ganzes Leben", erklärt Prof. Bandelow. "Sie hatte einen großen Geltungsdrang, was typisch bei einer Borderline-Störung ist. Die Aufmerksamkeit, die sie brauchte, holte sie sich über ihre Auftritte. Und wenn sie nicht auf der Bühne stand, beschaffte sie sich ihren Adrenalinkick halt über Drogen."

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Sex-Symbol, Oscar-Preisträgerin, Super-Mom - perfekter geht's kaum! Angelina Jolie (36) hat den schönsten Mann, die süßesten Kinder, bekommt die besten Rollen. Doch hinter der schönen Fassade ist Angelinas Seele alles andere als makellos.

Die Schauspielerin soll auch unter dem Borderline-Syndrom leiden. Bei Angelina Jolie zeigt sich die Krankheit an Symptomen wie Essstörungen (sie ist in letzter Zeit erschreckend abgemagert), Bindungsproblemen (vor Brad Pitt hielt sie es mit keinem Mann lange aus) sowie durch Selbstverletzungen.

Angelina Jolie ist als Scheidungskind einer Schauspielerfamilie aufgewachsen und trieb sich als Jugendliche mit Punks herum und ritzte sich mit Messern die Haut auf. Eine Zeit lang war sie sogar heroinsüchtig.

Erst ihre Kinder und die Beziehung mit Brad Pitt brachten etwas Ruhe in ihr unstetes Leben.

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Mit neun Jahren hatte Schauspielerin Drew Barrymore (37) ihren ersten Drink, mit 12 nahm sie zum ersten Mal Kokain, mit 14 landete sie im Entzug.

Am Anfang dieser Drogenkarriere stand jedoch ihr früher Erfolg als Schauspielerin: Mit gerade mal 7 Jahren landete Drew Barrymore als Kinderstar in "E.T." einen gigantischen Kinoerfolg. Mit dem Ruhm kamen aber auch erhebliche psychische Probleme. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wurde sie in eine Nervenklinik eingewiesen.

Aber vielleicht war gar nicht der frühe Ruhm die Wurzel des Problems. Der Experte weist darauf hin: "Oft werden Kinderstars von ihren Eltern in die Öffentlichkeit gezerrt. Diese Eltern sind oft selbst narzisstisch und wollen über ihre Kinder ihren eigenen Geltungsdrang befriedigen." Und da eine Persönlichkeitsstörung vererbbar seien, weisen oft auch die Kinder die typischen Symptome auf - so wie Drew Barrymore.

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Liebeskummer kann verdammt weh tun. Nach ihrer Trennung von Ashton Kutcher hat Demi Moore (49) das am eigenen Leib erfahren.

Die Beziehungskrise hat sich für die Schauspielerin zu einer ausgewachsener Lebenskrise entwickelt: Magerfotos, Medikamentenmissbrauch, Einweisung in die Psychatrie - das volle Programm. Im Interview sagte sie mal: "Ich würde sagen, was mir wirklich Angst macht: Am Ende meines Lebens herauszufinden, dass ich überhaupt nicht liebenswert bin, dass ich es nicht wert bin, geliebt zu werden."

Der Psychiater Prof Borwin Bandelow weiß: "Ein Symptom für das Borderline-Syndrom ist die Angst vorm Alleinsein und das starke Bedürfnis nach Bewunderung." Und diese Bewunderung holen sich viele Stars über ihre Fans. Wenn - wie bei Demi Moore - der Erfolg abebbt, können Stars daran zerbrechen.

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Was ist nur mit Miley Cyrus (19) los? Der "Hannah Montana"-Star sorgt im Moment für Negativ-Schlagzeilen, weil sie immer dünner wird und angeblich schon mit 19 Jahren Botox nimmt. Besonders besorgniserregend: In letzter Zeit soll sie angefangen haben, sich selbst zu verletzen. "Es sieht so aus, als ob sie sich selbst geritzt hat", sagt der Arzt Dr. Jeff Gardere.

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Noch ein Disney-Star, den der schnelle Ruhm offenbar auf direktem Weg in die Psychatrie befördert hat: Disney-Star Demi Lovato (20) hat sich in psychologische Behandlung begeben, nachdem sie sich selbst mit Rasierklingen geritzt hat und sich ihre Essstörung verschlimmert hatte.

Vielleicht begannen Demis Probleme schon früh: Im Interview erzählte sie einmal, dass sie in der Schule gemobbt worden sei.

Demis Vater Patrick Lovato gibt dem Disney-Konzern die Schuld an den Problemen seiner Tochter: "Dort wird viel Druck ausgeübt. Das war eines der Dinge, über die ich mir Sorgen machte, als sie bei Disney unterschrieb. Das musste einfach passieren."

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Auch Robbie Williams diagnostiziert Borwin Bandelow das Borderline-Syndrom. Der Sänger erfülle sechs von zehn typischen Symptomen. Vor allem leidet der Sänger an Ängsten und Depressionen. Der Experte spricht ihm außerdem ein gestörtes Sexualverhalten zu.

Es ist kein Geheimnis, dass der Star jahrelang drogen- und alkoholabhängig war. "Der Wunsch, berauscht zu sein, ist in meiner DNA eingebaut", gestand Robbie Williams einmal. Der Ruhm ist ein zweischneidiges Schwert für den Popstar: Der Druck des Tourneelebens sei gefährlich, gestand er. "Es ist eine unnatürliche Situation."

Erst eine Entzugsklinik und seine Liebe zu Ayda Fields (32) brachten Stabilität in sein Leben.

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Auch Gwyneth Paltrow (39) stand vor einem Jahr schon mit einem Bein in der Psychatrie: Ihr Kontrollzwang und ihr Perfektionismus machen der Schauspielerin nach eigener Aussage das Leben schwer. "Das ist meine schlechteste Angewohnheit, ich hasse mich dafür. Ich frage mich dann: 'Was stimmt nicht mit dir? Entspann dich!' Manchmal wird es so schlimm, dass ich mir denke, ich sollte mich selber in eine Irrenanstalt einchecken", gestand Gwyneth im Interview.

Nach der Geburt ihres Sohnes vor sechs Jahren litt Gwyneth zudem unter Depressionen. Jetzt hat sie die schwere Phase aber anscheinend überwunden...

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In den 90ern war Winona Ryder (40) eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods. Als sie 2002 jedoch beim Klauen erwischt wurde, ging's mit ihrer Karriere steil bergab.

Winona hatte Designerkleidung im Wert von 5000 Dollar mitgehen lassen und wurde zu 480 Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert.

Zwanghaftes Klauen kann laut Prof. Bandelow auch ein Zeichen für eine Persönlichkeitsstörung sein. "Ladendiebstahl kann ein Versuch sein, die Glücksgefühle zu erhöhen. Manche Stars stehlen nur wegen des Kicks."

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Der Druck der Glitzerwelt Hollywood macht auch Kirsten Dunst (30) schwer zu schaffen.

In einem Interview räumte die Schauspielerin ein, mit ihrem Leben in Hollywood nicht klargekommen zu sein. "Als Schauspielerin sollst du sensibel und verletzlich sein und diese Seite an dir haben. Aber dann wird erwartet, dass du super gesellig und zugänglich und nett zu jedem sein sollst", erzählte die "Melancholia"-Darstellerin im Interview. "Es verlangt viel von einem Menschen, es ist nicht normal."

Nach dem weltweiten Erfolg der "Spiderman"-Filme ließ sich Kirsten Dunst selbst für fünf Wochen wegen Depressionen in eine Psycho-Klinik einweisen. Jetzt hat sie ihr Leben nach eigener Aussage aber wieder im Griff.

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Courtney Love (47) ist mittlerweile wegen ihrer Drogeneskapaden schon berühmter als wegen ihrer Musik. Kürzlich schilderte ihre Tochter Frances Bean Cobain (19), wie schlimm es um ihre Mutter wirklich steht.

Vor Gericht schilderte sie: "Sie nimmt Drogen, so lange ich denken kann. Sie lebt derzeit von Xanax, Adderall, Sonata und Abilify, Zucker und Zigaretten."

Außerdem leide Courtney Love an einem starken Verfolgungswahn. Alles klassische Anzeichen für eine starke, angeborene Persönlichkeitsstörung, wie Psychologen wissen.

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Die schockierenden Glatzen-Bilder von Britney Spears (30) gingen 2007 um die Welt. Der Megastar - total kaputt!

Doch ihrer Glatzenrasur ging einiges voraus: Drogenmissbrauch, Entzugsklinik, eine Hochzeit im Vollrausch. Britney Spears schien total außer Kontrolle geraten zu sein.

Die Folge: Sie wurde vom Gericht entmündigt und ihr Vater als gesetzlicher Vormund eingesetzt.

Experten bewerten Britneys krasses Verhalten als Hilfeschrei ihrer Seele. Erst intensive Psycho-Therapien haben die labile Psyche der Sängerin wieder ins Gleichgewicht gebracht.

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Gefühlt verbringt Lindsay Lohan (26) derzeit mehr Zeit vor Gericht oder in Entzugskliniken als sonst irgendwo. Aber die Schauspielerin sieht anscheinend immer noch nicht so richtig ein, dass sie ein ernstes Problem hat.

"Lindsay Lohan hat typische Borderline-Symptome - auch wenn man keine Ferndiagnose stellen sollte", sagte Prof. Bandelow. Die einzige Hoffnung: Diese Art der psychischen Erkrankung wird mit den Jahren meist von alleine besser. Also besteht Grund zur Hoffnung, dass Lindsay doch noch auf den Pfad der Tugend zurückfindet.

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Mariah Carey (43) gilt als eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt - doch 2001 war die Diva so weit unten wie noch nie in ihrem Leben. Wochenlang war die Popdiva nach einem Nervenzusammenbruch in einer Klinik. Der Grund: eine Mischung aus Überanstrengung, Drogenmissbrauch und psychischen Problemen. Auch von einem Selbstmordversuch war die Rede.

Im Interview klagte Mariah Carey: "Ich kam an einen Punkt, wo ich mir gesagt habe: Vergiss jetzt diese ganze Karriere, denn das ist einfach zu viel für mich. Ich bin unendlich müde, ich kann das nicht schaffen als menschliches Wesen. Aber keiner wollte diese beiden Worte am Ende hören - 'menschliches Wesen'." Eine klare Ansage ans Show-Geschäft.

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Zweimal wurde Megan Fox (25) zur Sexiest Woman Alive gewählt - doch hinter der schönen Fassade klaffen ziemlich tiefe seelische Abgründen. Die Schauspielerin befürchtet, wie ihr großes Idol Marilyn Monroe zu enden, die sich 1962 das Leben nahm. "Ich habe Angst, ein ähnliches Schicksal wie sie zu erleiden, da ich überzeugt bin, entweder unter dem Borderline-Syndrom oder unter Schizophrenie zu leiden. Ich habe defintiv ein psychisches Problem, ich weiß nur nicht, was es ist", sagt Megan.

Mehrfach hat der "Transformers"-Star bereits geäußert, dass sie sich in der Öffentlichkeit unsicher und unwohl fühlt. "Ich mag es nicht, angestarrt zu werden, aber es ist Teil meines Jobs."

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"Applaus ist Koks für die Seele", sagt der Psychiater Borwin Bandelow. Und als bei Whitney Houston († 48) der Erfolg ausblieb, füllte die Sängerin die plötzliche Leere in ihrem Leben mit Drogen und Medikamenten - davon ist der Experte überzeugt. Borwin Bandelow ist der Ansicht: "Weil sie auf der Bühne nicht mehr die Glücksgefühle bekam, die sie brauchte, griff sie zu Drogen."

Am 11. Februar 2011 starb die Diva an einer Medikamentenüberdosis in einer Hotelbadewanne.

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Vor drei Jahren wurde Schauspielerin Mischa Barton (26) nach einem dreitägigen Koks-Marathon in eine psychatrische Anstalt eingewiesen. Ihr psychischer Zustand soll so labil gewesen sein, dass ihre Freunde Angst hatten, der "O.C. California"-Star könne sich das Leben nehmen.

"In den letzten paar Jahren ist ihre dunkle Seite wirklich zum Vorschein gekommen", verrät ein Freund. Ob ihre psychischen Probleme mit den ausbleibenden Rollenangeboten zusammenhängen? Nach dem Serien-Aus von "O.C. California" 2006 hat Mischas Erfolg als Schauspielerin nämlich deutlich nachgelassen...

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Mit "Kelly Family" feierte Paddy Kelly (34) in den 90er Jahren Mega-Erfolge. Doch während er in den Charts ganz weit oben stand, war er psychisch ganz unten.

Der Sänger gestand jetzt im Interview: "Ich war nicht glücklich. Es war alles so falsch. Ich bin auf ein hohes Gebäude gestiegen und habe das Fenster aufgemacht, stand vor dem Tod. Ich bin dann von dem Fenster runtergestiegen und habe so richtig geheult."

Dramatische Momente, die zum Glück der Vergangenheit angehören. Sechs Jahre lebte Paddy Kelly nach dieser Beinah-Katastrophe als Mönch in dem Bettelorden "Gemeinschaft vom Heiligen Johannes", hat bis zu zehn Stunden täglich gebetet.

Heute hat Paddy Kelly die Kutte wieder abgelegt und arbeitet an einer neuen CD. Ganz ohne Showbiz geht es anscheinend doch nicht.

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Sex, Drugs and Rock'n'Roll - keine Frage, Pete Doherty (32) lebt ein wahres Rockstar-Leben. Der Musiker liebt die Extreme: Er fertigte Gemälde mit seinem eigenen Blut an und prügelt sich mit Vorliebe mit Polizisten oder Paparazzi. "Ganz klassiche Verhaltensweisen für einen Borderliner", sagt Prof. Bandelow. "Auch dass er mit anderen Borderlinerinnen wie Kate Moss oder Amy Winehouse befreundet war, spricht ein bisschen dafür."

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Seit Robert Pattinson (26) als sexy Blutsauger in "Twilight" quasi über Nacht zum Superstar avancierte, geht es mit dem Schauspieler psychisch bergab.

Robert Pattinson soll manisch-depressiv sein. Nach eigener Aussage leidet er unter starken Stimmungsschwankungen. "Ich über-analysiere alles und mache mir tausend Gedanken", gesteht Robert.

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(22/22) Rowohlt

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Buch-Tipp: In seinem Buch "Celebrities. Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein" (rororo) befasst sich der Psychologe Prof. Borwin Bandelow mit den seelischen Abgründen der Hollywood-Stars.

Der Experte geht der Frage auf den Grund, ob es Zufall ist, dass ausgerechnet Promis so oft unter psychischen Problemen leiden und bietet einen erstaunlichen Einblick in die Geheimnisse der Superstars...

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