Abschalten lernen: 3 Tipps, um endlich zur Ruhe zu kommen

Wir alle sind gefühlt andauernd bei der Arbeit. Warum Abschalten so wichtig ist...

Tipps zum Abschalten
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Mal ehrlich, egal wie schön es ist, dass man im Homeoffice nur schnell aus dem Bett rollen muss, um pünktlich zum Arbeitsbeginn den Laptop aufzuklappen: Es nervt einfach, dass man in jeder freien Minute nur noch an den Job denkt, weil sich die Wohnung inzwischen zur 24/7-Arbeitszentrale entwickelt hat … Deshalb gibt’s hier ein paar Ideen, damit’s in Zukunft endlich wieder besser mit dem Abschalten klappt. Work-Life-Balance, here we come!

Mehr Life, weniger Work

Ob im Homeoffice oder Büro, irgendwie dreht sich immer alles nur um den Job. Wie bekommt man trotzdem eine gute Work-Life-Balance hin Eigentlich ist es doch richtig toll, wenn man happy mit seinem Job ist. Ja, eigentlich. Denn wer mit richtig viel Leidenschaft dabei ist, läuft umso schneller Gefahr, dass man vor lauter work, work, work, work, work die wirklich wichtigen Dinge im Leben aus den Augen lässt. Wie, ihr könnt euch schon gar nicht mehr dran erinnern, was das denn sein soll? Denkt da zum Beispiel mal an einen gemütlichen Sofa-Abend inklusive Gesichtsmaske und Maniküre-Session oder an ein schönes Yoga-Workout! Außerdem ist bewiesen: Überstunden machen krank. Allein wenn man pro Woche nur eine Stunde länger vorm Rechner sitzt, verschlechtert sich die eigene Gesundheit um zwei Prozent. Krass, oder? Deshalb haben wir jetzt drei einfache Steps für euch, mit denen man es easy schafft, sich die Work-Life-Balance zurückzuerobern …

Get the data

Klar, der Job an sich nimmt generell schon einen großen Teil unserer Zeit in Anspruch. Aber mal ehrlich, man kann leider nicht zeitgleich mit dem Computer auch seine Gedanken ausschalten, die oft noch Stunden später um die immer gleichen Themen kreisen: Schafft man die nächste Deadline? Wieso war der Chef so blöd zu mir? Mache ich meinen Job gut genug? Stop it! Diese Art von unproduktivem Denken blockiert total und hindert uns daran, sich endlich mal zu entspannen. Und wie sagt man so schön: Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Deshalb sollte man eine Woche lang genau aufschreiben, in welchen Situationen man besonders oft an den Job denkt – ohne dabei zu einer Lösung seines Work-Problems zu kommen. Vielleicht seid ihr dabei gerade am Frühstücken, steht unter der Dusche oder es passiert, während ihr euch durch Social Media scrollt. Wenn man sich vor Augen führt, wie lange man sich mental mit der Arbeit beschäftigt, fällt es einem viel leichter, die verloren gegangene Erholungs-Zeit zu reclaimen.

Grenzen setzen

Während der nächsten Woche sollten wir uns klare Grenzen setzen, in welchen Zeiträumen an die Arbeit gedacht werden darf und in welchen eben nicht. Gerade wenn man einen Vollzeit-Job hat, darf man am Anfang etwas großzügiger mit der Vergabe der Timeslots sein. Plant zum Beispiel unter der Woche je eine Stunde vor und nach der Arbeitszeit mit ein und denkt daran, je zwei Stunden dafür an den Wochenendtagen festzulegen.

On top gibt’s ab sofort eine „Cut-off Time“. Das ist eine Uhrzeit, nach der wir weder ans Telefon gehen, noch kurz die E-Mails checken oder sonst irgendwie erreichbar sein müssen – außer, es ist natürlich ein absoluter (Arbeits-)Notfall …

Endlich Feierabend! Macht euch gemütliches Licht an und hört eure Lieblingsmusik – diese physischen Clues werden euch mit der Zeit helfen, leichter vom Work- in den Relaxmodus zu wechseln.

Auch beim Arbeiten von zu Hause aus muss ein fester Arbeitsplatz her! Ansonsten verbindet man ganz schnell jede Kuschelecke bei sich in der Wohnung mit dem Job und bekommt dadurch das Gefühl, dass man der Arbeit gar nicht mehr entkommen kann!

Ganz ähnlich sieht das auch mit unseren Klamotten aus: Ernennt deshalb spezielle Teile (und ja, es können auch Sweater und Jogger sein!) zur Arbeitskleidung und zieht euch um, wenn Feierabend ist – so kommt man ganz easy in Entspannungs-Mood.

Kopf freimachen

Wenn Social Media irgendwie Teil eures Jobs ist, solltet ihr die Apps nach eurer Cut-off Time am besten gar nicht mehr öffnen. Wem das schwerfällt, kann den Zugriff auf Instagram & Co. mit speziellen Apps (z. B. „Freedom“, kostenlos für iOS und Android) für einen gewissen Zeitraum sperren lassen. Das ist definitiv wirksamer als das „Bitte nicht stören“-Feature!

Während eurer Arbeitszeit wird wirklich gearbeitet. 10 Minuten auf Insta zu chillen und sich später nur mal kurz durch die „New in“-Kategorie seines liebsten Online-Shops zu klicken, ziehen unseren Arbeitstag nur unnötig in die Länge. Die Aufgaben müssen ja leider trotzdem erledigt werden – und so sitzen wir am Ende ewig vorm PC, obwohl das gar nicht nötig ist …

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