Angela Merkel: Das ist der wahre Grund für ihre Zitteranfälle

So lange hat Angela Merkel geschwiegen. Stets abgewiegelt, wenn es um ihre Gesundheit ging. "Es geht mir gut, vielen Dank", sagte sie stets fast trotzig, wenn man sie auf ihr Wohlbefinden ansprach. Die Bundeskanzlerin wollte stark sein. Nach außen hin. Ein Vorbild!

Angela Merkel
Foto: Imago / Bernd Elmenthaler

Dabei konnte vor zwei Jahren jeder sehen, dass es ihr nicht gut ging. Die Zitteranfälle vor laufender Kameras beim Besuch des ukrainischen Präsidenten im Juni 2019. Sieben Tage später erneut. Die Momente, wenn sie kaum noch stehen, kein Glas Wasser halten konnte. Bilder, die die Nation in tiefe Sorgen stürzten. So erschütternd war es, die mächtigste Frau der Welt so schwach zu sehen.

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Angela Merkel durchlebte schwere Zeiten

Jetzt, sechs Monate nach dem Ende ihrer Amtszeit, enthüllt Angela Merkel die ganze Wahrheit über ihre Zitteranfälle. "Ich war sehr erschöpft in dieser Zeit", beginnt ihre Erklärung. Der Tod ihrer geliebten Mutter Herlind Kasner († 90) im April 2019 habe sie mehr mitgenommen, als sie gedacht habe. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter war innig und eng. Herlind Kasner war für die Kanzlerin engste Vertraute, treue Wegbegleiterin und großes Vorbild. Und sie war es letztlich auch, die ihrer Tochter, der ewig rastlosen Kanzlerin, stets einen Ort der Ruhe, des Rückzugs – ja, ein Zuhause gab. Mit ihrem Verlust verlor Angela Merkel ein Stück Geborgenheit, einen Teil ihrer Wurzeln.

Die Zitteranfälle seien ein Aspekt des Verarbeitungsprozesses gewesen, glaubt die Ex-Bundeskanzlerin heute. Tief in ihrem Herzen wusste sie, eines Tages wird das Zittern wieder verschwinden. Dann, wenn sie den Tod ihrer geliebten Mutter verwunden hat. Wenn der Schmerz gewichen ist und am Ende nur glückliche Erinnerungen und die Liebe zu dieser besonderen Frau bleiben werden. Und so ist es ja auch gekommen. "Heute geht es mir wirklich persönlich gut", lächelt Angela Merkel. Und diesmal glauben wir ihr …

Während Angela Merkel sich wieder auf dem Weg der Besserung befindet, läuft es bei Harry und Meghan gar nicht gut:

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