Daniel Küblböck: Lebt er jetzt als Frau in Kanada?
Seit gut einem Monat gilt Daniel Küblböck als tot. Einer will das nicht wahrhaben und greift öffentlich den Vater des Sängers an.
Daniel Küblböck († 33) lebt noch! Das hofft zumindest sein Ex-Freund Robin Gasser (22). Er erhebt schwere Vorwürfe gegen Günther Küblböck (54), denn der hat seinen Sohn vor etwa einem Monat offiziell für tot erklären lassen…
Rückblick: Am 9. September 2018 verschwand Daniel vor der Küste Kanadas von Bord des Kreuzfahrtschiffs „AIDAluna“. Die Ermittler gehen von Suizid aus. Wochenlang suchten Einsatzkräfte nach dem ehemaligen „DSDS“-Star. Vergeblich. Am 10. März 2019 wurde eine Todeserklärung für Daniel Küblböck beschlossen.
Das will sein Ex-Freund Robin so nicht hinnehmen: „Es ist eine Gefühlssache. Wenn ich an Daniel denke, verbinde ich ihn nicht mit dem Tod. Ich spüre, dass er lebt. Das klingt komisch, aber es ist so. Vielleicht ist es nur eine Einbildung, damit es mir besser geht. Aber es kommt vom Unterbewusstsein. Ich weiß es einfach“, sagt er im Gespräch mit "Closer". Daniel, so sagt er, habe sein Verschwinden inszeniert, um anderswo neu anzufangen und als Frau weiterzuleben.
Lebt Daniel Küblböck noch?
„Ich könnte mir vorstellen, dass er in Kanada lebt. So viele Menschen, die ein neues Leben anfangen wollen, gehen nach Kanada. Vielleicht sitzt er auf einer kanadischen Hütte mit seiner Oma und lebt dort sein Leben als Frau. Er wollte immer als Frau leben…“
Mit „seine Oma“ meint Robin Kerstin Elisabeth Kaiser (75). Eine Millionärin, die Daniel vor acht Jahren adoptierte. Sie war für ihn die wichtigste Bezugsperson. Doch auch sie ist verschollen! „Keiner weiß, wo sie zu finden ist. Ich habe einige Male versucht, sie zu erreichen. Es ist alles sehr seltsam. Wir hatten damals oft Kontakt, aber sie ist wie vom Erdboden verschluckt.“ Ob sich Daniel wirklich mit seiner Adoptiv-Oma aus dem Staub gemacht hat? Eher unwahrscheinlich. Robin ist sich trotzdem sicher: „Wenn Daniel das alles hier mitbekommt, wäre er ziemlich sauer auf seinen Vater. Dass er deswegen eines Tages einfach wieder auftaucht, kann ich mir bei ihm gut vorstellen.“ Woher der Groll gegen den Vater kommt? Auf den Tag genau sechs Monate nach Daniels Verschwinden ließ ihn Günther Küblböck für tot erklären. Der „Bild“-Zeitung erklärte er: „Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.“ Robin hingegen hat eine ganz andere Theorie:
Daniels Ex-Freund rechnet ab
„Ehrlich gesagt glaube ich, dass es da ein Stück weit ums Geld geht. Daniel hat eine Wohnung in Berlin gekauft, dann hat er die Eigentumswohnung auf Mallorca, zwei sehr teure Autos und so weiter…“ An all das käme der Vater nur im Todesfall. Wie Daniels Ex auf so ungeheure Unterstellungen kommt? „Sein Vater hat viel erzählt, was einfach nicht stimmt. Sie hatten kein gutes Verhältnis, so wie er es darstellt. Das Gute für ihn ist, dass Daniel nichts dagegen sagen kann, weil er nun mal nicht hier ist“, erklärt er. „Dass er ihn für tot erklären ließ, ist unterste Schublade. Ich stelle mir die Frage: Wie sehr liebt ein Vater sein Kind, wenn er es nach sechs Monaten auf den Tag genau für tot erklären lässt? Man hat keine Gewissheit. Man hat ihn nicht gefunden.“
Auch dass es keine Trauerfeier gab, kreidet der 22-Jährige dem Vater an. „Es gibt nicht mal eine Gedenkstätte, zu der man gehen kann, um zu trauern. Für mich ist das einfach nur lieblos. Wenn ich daran denke, fängt direkt mein Herz an zu rasen. Das ist so respektlos. Man weiß es doch gar nicht. Nichts ist bestätigt, man hat ihn nicht gefunden.“ Für genau diese Menschen will Robin jetzt aktiv werden: „Ich möchte eine Spendenaktion via Instagram starten, um Geld zu sammeln für eine kleine Gedenkstätte. Vielleicht auch nur eine kleine Bank, auf die man sich setzen kann und sich an ihn erinnert – je nachdem, wie viel Geld zusammenkommt. Ich finde, es ist wichtig, dass wir alle einen Ort haben, an dem wir uns niederlassen können und uns an ihn erinnern. Ganz egal, ob er in Kanada ist oder tatsächlich im Himmel.“