GZSZ-Drama: So tragisch wird der Tod von Bommel!

Dass es mit dem Bommel, der eigentlich Till Kuhn (Merlin Leonhardt) heißt, zu Ende geht, wissen GZSZ-Fans. Auch dass sein Tod sehr dramatisch wird, können sich treue Zuschauer der beliebten Daily Soap denken.

Nun hat RTL endlich „Bild“ gegenüber die Karten auf den Tisch gelegt und die tragischen Details über den Serientod von Bommel verraten. Aufgrund seiner unheilbaren Nervenkrankheit entscheidet Bommel sich dafür, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Dabei treu an seiner Seite ist Katrin (Ulrike Frank), die ihm sogar helfen wird. Gedreht wurden die traurigen Szenen am Strand von  St. Peter Ording. Die Dreharbeiten gingen auch den Schauspielern sehr nah, es flossen sogar einige Tränen.

 

Der Tod von Bommel bringt sogar die Schauspieler zum Weinen

Nach dem Inzestskandal packt „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ nun also das nächste Tabuthema an: Sterbehilfe. Für Katrin-Darstellerin Ulrike Frank eine richtige Entscheidung: „Alle fieberten und litten mit, manche mussten schon beim Drehbuchlesen weinen, mich eingeschlossen. Passive Sterbehilfe, z. B. auf Grund einer Patientenverfügung, finde ich wichtig, auch die Möglichkeit für aktive Sterbehilfe, wenn sie durch eine Ärztin, einen Arzt durchgeführt wird und der Wunsch eindeutig geäußert wird. Auch den Wunsch nach einer Selbsttötung kann ich im Fall einer so schweren Erkrankung nachvollziehen.“ Auch ihr Kollege Merlin Leonhardt, dessen Figur Till Kuhn ganz direkt betroffen ist, erinnert sich, wie emotional diese Szenen für das komplette Team waren: „Ich weiß, dass ich immer wieder beim Lesen der Bücher heulen musste und Gänsehaut bekommen habe – und das ging nicht nur mir so. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Anstoß, um über Dinge nachzudenken. Das würde mich freuen. Der Tod wird viel zu wenig wahrgenommen, obwohl er uns umgibt und unsere einzige Gewissheit ist.“

 

Das Jahr startet also sehr traurig für GZSZ-Fans, wenn die Folgen ausgestrahlt werden, braucht der ein oder andere Zuschauer ganz sicher einen amtlichen Vorrat an Taschentüchern. Serienproduzent Damian Lott ist allerding der Überzeugung, das genau dies gewünscht ist: „Unser Anspruch ist, keinem Tabu auszuweichen. Wir erzählen täglich Geschichten über das Leben unserer Protagonisten. Zum Leben gehört der Tod – in allen seinen Formen.“ Einschalten lohnt, wochentags um 19:40 Uhr zu „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bei RTL.