Sarah Connor: Drama hinter den "The Voice"-Kulissen! Wie lange hält sie das noch aus?

Panik-Attacken und Depressionen machen Sarah Connor schwer zu schaffen. Kann die neue „The Voice“-Jurorin dem Druck vor der Kamera standhalten?

Sarah Connor
Foto: IMAGO / Fotostand / Meyer

Augen zu, Ohren auf: Am 7. Oktober startet "The Voice of Germany" um 20.15 Uhr auf ProSieben wieder mit den "Blind Auditions"! Eine der besten Stimmen Deutschlands nimmt allerdings in diesem Jahr erstmals auf dem Jury-Sessel Platz: Sarah Connor! Nicht nur die Fans, auch die Sängerin selbst ist völlig aus dem Häuschen: "Ich bin aufgeregt! Alle Sinne sind geschärft. Meine Ohren sind gespitzt, und ich bin gespannt, was mir von rechts und links aus den Boxen in den Kopf kommt, wenn ich die Talente singen höre", freut sie sich auf ihren neuen TV-Job. Kein Wunder, denn Sarah war ziemlich lange völlig von der Mattscheibe verschwunden! Ihr letzter Jury-Job bei "X Factor" ist mittlerweile knapp neun Jahre her … Umso größer jetzt die Vorfreude. Aber auch der Druck! 

Wie lange hält Sarah das noch aus?

Nicht nur die Kandidaten müssen jetzt auf den Punkt die beste Performance abliefern, sondern auch Sarah. Vom Stress, den Interviews und langen Drehtagen ganz zu schweigen. Eigentlich kein Problem für einen Profi! Doch Sarah ist eben nicht abgeklärt und cool – im Gegenteil: Seit Langem leidet die Sängerin immer wieder unter Traurigkeit und Angstzuständen! "Depressionen und die Bipolarität meiner Gedanken, meines Wesens sind schon etwas, was mich mein ganzes Leben beschäftigt", gab sie erst kürzlich in einem Interview zu. Im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" berichtete sie, wie sie die Angst manchmal aus dem Nichts anspringt: "Ich war gestern Morgen im Wald mit meinen Hunden und habe eine schöne, gepflegte Panikattacke bekommen. Mitten im Wald. Bei Sonnenschein. Ich hatte keine Ahnung, warum …"

Was aber passiert, wenn Sarah vor laufenden Kameras eine Panikattacke erleidet? Im hellen Scheinwerferlicht urplötzlich um ihr Leben fürchtet? Wohl auch für Bühnenprofi Sarah eine schreckliche Vorstellung. Doch gerade die Furcht vor einem solchen Moment könnte ihn auslösen … Sie könne sich nie sicher sein, wann sie erneut eine Angstattacke bekommen werde, gibt Sarah zu: "Es passiert mir auf der Bühne, beim Autofahren, in Situationen, wo ich nicht wegkann, in einer Menschenmenge oder in einer Schlange." Erst vor ein paar Wochen musste sie einen Live-Auftritt absagen – aus Angst vor der Angst! Da stellt sich schon die Frage, ob sie den Aufgaben, die jetzt bei "The Voice" auf sie warten, gewachsen sein wird. Und wenn der schlimmste Fall eintritt – wie werden die Kollegen reagieren? Verständnisvoll? Oder doch insgeheim genervt?

Sicher, Depressionen sind heute (zum Glück!) längst kein Tabuthema mehr. Aber Drehunterbrechungen oder gar ein Abbruch der Sendung dürften hinter den Kulissen für ordentlich Ärger sorgen – das ist wohl auch Sarah selbst klar. Und damit wächst ihr eigener Anspruch, unter dem genauen Blick der Öffentlichkeit bloß keine Fehler zu machen … Pausen oder regelmäßige Entspannungsphasen könnten zwar helfen, sind für die Sängerin derzeit aber nicht drin: Schließlich steht im Frühjahr auch noch die Tour für ihr Album "Herz Kraft Werke" an, deren Vorbereitung schon jetzt auf Hochtouren läuft! Und dann will ja auch noch das Familienleben mit Haus, Hund, Mann und vier Kindern gewuppt werden … "Es ist nicht immer einfach mit mir", hat Sarah im Hinblick auf ihre Krankheit zugegeben. Aber sie selbst macht es sich auch nicht gerade leicht! Bleibt die Frage, ob und wie sie das stramme Pensum der nächsten Wochen bewältigen kann, wenn es in ihr wieder brodelt …

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