Sonja Zietlow: Erschütternde Vorwürfe gegen die Moderatorin

InTouch Redaktion
Sonja Zietlow
Foto: MG RTL D / Stefan Menne

Die Moderatorin macht neuerdings bei Western-Reitturnieren mit – doch die werden von Tierschützern hart kritisiert...

Eigentlich ist Sonja Zietlow (49) eine Tierfreundin: Die Dschungelcamp-Moderatorin setzt sich auf Mallorca für Hunde in Not ein. Doch seit eineinhalb Jahren gehört Westernreiten zu ihren Hobbys. Die Tierschutzorganisation PETA geht nun auf die Barrikaden – denn genau diese Sport-Disziplin kann für Pferde ein kurzes und schmerzhaftes Leben bedeuten...

Sonja Zietlow
 

Sonja Zietlow: Gefährliche Leidenschaft! Verliert sie ihren Mann?

„Ich bin ganz stolz, dass ich als Anfängerin schon einige Pokale und Schleifen abräumen konnte“, schwärmte Zietlow neulich im „Bild“-Interview. Und erzählte begeistert: „Auf den Shows kann ich mich zeigen und mich messen. Auf den Turnieren sieht es dann so aus, oder sollte es zumindest, als wäre man nur mental miteinander verbunden.“

 
 

Wie sehr leiden die Pferde?

Doch was nach viel Spaß klingt, soll für die Pferde nicht ganz ungefährlich sein. „Unter Westernreiten versteht man die abartigen Formen des Rodeos, die mit mehreren Tierarten stattfinden, vor allem aber mit Pferden“, erklärt PETA-Mitarbeiter Dr. Edmund Haferbeck (61, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung) im Gespräch mit "Closer". Und weiter: „Pferde sind nun einmal Fluchttiere, und alle Dressur-, Wettbewerbs- und Kampfwettbewerbe mit Pferden sind extreme Tierquälerei.“

Tatsächlich wirken beim Westernreiten, insbesondere beim „Sliding Stop“ (möglichst schnell zum Stillstand kommen), ungeheure Kräfte auf das Tier ein. Was wiederum das Kreuz, Darmbein, die Wirbelsäule, Knochen, Bänder und Sehnen auf Dauer schädigen kann.

 

Ist Sonjas Hobby wirklich Tierquälerei?

Doch ist das Hobby, das Zietlow und viele andere Promis betreiben, tatsächlich Tierquälerei? "Closer" fragte bei „Pferdeflüsterin“ Sophie Graf nach. Sie sagt: „Westernreitpferde haben besondere körperliche Anforderungen zu erfüllen. Wenn man an die Disziplinen Reining und Cutting denkt, weiß man, welche Belastungen diese für die Pferde bedeuten. Es ist körperliche Höchstleistung. Diese können die Tiere über Jahre hinweg nur erbringen, wenn der Reiter mit ihnen achtsam umgeht. Dazu gehört professionelles Training ebenso wie regelmäßige Gesundheitschecks durch Tierärtze, Osteopathen, Sattler und Hufschmiede.“ Etwas, das Zietlow – die zwei Westernpferde hat (Wallach Sprite und Stute Coca Cola Whiz) – sicherlich beherzigen wird.

Mehr zum Thema und alle Fotos gibt es in der aktuellen "Closer"!