Demenz: Bruce Willis wohnt nicht mehr bei seiner Familie – so geht es ihm jetzt
Bruce Willis lebt wegen seiner fortschreitenden Demenz nicht mehr bei seiner Familie. Ehefrau Emma Heming Willis entschied sich schweren Herzens für ein neues Zuhause mit 24-Stunden-Pflege.

Ein Bild aus glücklicheren Tagen: Bruce Willis und Frau Emma Heming Willis im Herbst 2019 auf dem roten Teppich.
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Der "Stirb langsam"-Star Bruce Willis (70) wohnt nicht mehr bei seiner Frau Emma Heming Willis (47) und den gemeinsamen Töchtern Mabel (13) und Evelyn (11). Stattdessen wird er nun in einem zweiten Haus in der Nähe der Familie rund um die Uhr von einem Pflegeteam betreut. Für Emma war es, wie sie im ABC-Special "Emma & Bruce Willis: The Unexpected Journey" erzählte, "eine der schwierigsten Entscheidungen" ihres Lebens. Doch sie ist überzeugt: Bruce hätte es so gewollt – vor allem, damit die Kinder weiterhin ein stabiles Zuhause haben.
Bruce Willis: Täglicher Besuch in "zweitem Zuhause"
Trotz der räumlichen Trennung bleibt die Familie eng verbunden. Emma besucht ihren Mann morgens zum Frühstück, abends zum Abendessen. Auch die Töchter verbringen viele Stunden bei ihm. "Es geht nicht darum, große Pläne zu machen, sondern einfach darum, bei ihm zu sein", sagt Emma. Und immer wieder gibt es diese besonderen Momente: sein Lächeln, ein gemeinsames Lachen – Erinnerungen, die für immer bleiben.
Mut für andere Angehörige
Für Angehörige von Demenzkranken ist dieser Schritt nachvollziehbar. Denn irgendwann stoßen selbst starke Familien an ihre Grenzen. Rund-um-die-Uhr-Pflege bedeutet nicht nur Sicherheit für den Betroffenen, sondern auch Entlastung für Partner und Kinder. Emma Heming Willis macht mit ihrer Offenheit deutlich: Es ist keine Niederlage, Hilfe anzunehmen. Es ist ein Akt der Liebe.
Diagnose Demenz veränderte alles
Die Diagnose Frontotemporale Demenz hatte Bruce’ Leben seit 2023 komplett verändert. Seine Karriere musste er wegen Aphasie vollständig beenden. Nun steht die Familie vor neuen Herausforderungen – und zeigt, dass Liebe, Fürsorge und Zusammenhalt auch in dunklen Zeiten weitertragen können.