Frank Elstner: Riskante Operation! Sie ist seine letzte Hoffnung

Kann eine gefährliche Operation Frank Elstner zu einem neuen Leben verhelfen? Der an Parkinson erkrankte Moderator will den riskanten Schritt wagen...

Frank Elstner
Foto: IMAGO / Revierfoto
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Seit sieben Jahren kämpft Frank Elstner tapfer gegen seine Parkinson-Erkrankung. Zwar nimmt er Medikamente gegen die Beschwerden, doch irgendwann werden die nicht mehr wirken. Dann will der Moderator eine gefährliche Operation wagen.

Jetzt will er alles wagen

"Dank einer neuen Therapie, die das Sportliche mit dem kognitiven Training kombiniert, geht es mir heute so gut wie schon lange nicht mehr. Ich kann damit den Fortschritt der Krankheit verlangsamen. Trotzdem bin ich weiterhin auf Medikamente angewiesen, die meine Schmerzen und die Muskelversteifungen lindern", erklärt er. Doch die Tabletten, die ihm am Anfang der Krankheit über einen Zeitraum von sechs Stunden geholfen haben, wirken jetzt nur noch vier Stunden. Wenn er irgendwann stündlich Pillen schlucken muss, wäre eine Operation auf jeden Fall eine Option.

Aber diese sogenannte "Hirnschrittmacher-OP" gilt als äußerst gefährlich: Nicht alle Patienten überleben den achtstündigen Eingriff, bei dem dünne Elektroden durch ein Bohrloch in den Schädel eingeführt werden! Doch Frank Elstner ist bereit, alles zu wagen! Was ihn zusätzlich motiviert: Ein Freund von ihm, der sein Parkinson-Schicksal teilt, konnte nach dem Eingriff wieder gehen und fand durch die Hirnstimulations-OP einen Weg zurück ins Leben.

Dem "Wetten, dass..?"-Erfinder wäre es aber natürlich lieber ohne den riskanten Eingriff. Er hofft: "Innerhalb kürzester Zeit hat man dank milliardenschwerer Unterstützung einen Impfstoff gegen Corona gefunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nicht auch bei Krankheiten wie Parkinson möglich sein könnte, wenn man noch mehr Geld in die Forschung steckt."

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Quelle

  • Das Neue Blatt