Hans Sigl: Schlimme Schicksalsschläge für den Bergdoktor!

Als Bergdoktor hat Hans Sigl im TV immer alles unter Kontrolle. Im wahren Leben musste er aber schon schlimme Schicksalsschläge erleben.

Hans Sigl
Hans Sigl Foto: Imago

Am 7. Juli feiert Hans Sigl seinen 50. Geburtstag. Es ist ein Tag, der ihn auch nachdenklich macht. Vielleicht ist der runde Geburtstag auch der Grund, warum der "Bergdoktor"-Star jetzt zum ersten Mal öffentlich über das Sterben spricht. "Ich hätte Angst, die Kontrolle zu verlieren. Dass ich nicht mehr selbst Herr meiner Entscheidungen bin. Ich möchte auch niemandem aufbürden, mich zu pflegen", verriet Hans Sigl gegenüber "Freizeitwoche".

Ernste Worte für den sonst so gut gelaunten Schauspieler. Seit zwölf Jahren beschäftigt sich Hans Sigl mit Krnakheit und Tod. Denn so lange verkörpert er die Rolle des Arztes Dr. Martin Gruber in der ZDF-Serie "Der Bergdoktor". Sicher treibt in des Leids in der Serie auch die Sorge um, selber zum Pflegefall zu werden. Für die meisten Menschen eine absolute Horrorvorstellung. Damit Hans Sigl seiner Frau Susanne (52) nicht zur Last fällt, hat er Vorkehrungen getroffen und eine Patientenverfügung ausgefüllt.

Hans Sigl musste großen Schmerz ertragen

Im Fernsehen hat er meist die richtige Therapioe parat, nach 90 Minuten kommt das Happy End. Im wahren Leben gibt es dagegen oft nicht die Chance auf Heilung. Das musste Hans Sigl schon früh erkennen.

Nach dem Studium machte der Österreicher seinen Zivildienst in einer Innsbrucker Klinik - ein heilsamer Schock. "Ich kam vom Theater, und plötzlich war die künstliche Welt der Bühne ganz weit weg", erinnert sich Hans Sigl. Aber es gab auch traumatische Erlebnisse, die ihn bis heute sehr geprägt und verändert haben. Während der zwölf Monate im Krankenhaus musst er den Patienten nicht nur erschütternde Diagnosen überbringen, sondern begleitete sie auch bis zum Ende. "Ich habe damals gelernt: Egal, was kommt, eine sachliche Analyse ist besser, als in Panik zu verfallen", so der vierfache Familienvater. Eine Erfahrung, ohne die er den Bergdoktor heute sicher nicht so überzeugend spielen könnte.

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