Motsi Mabuse: Angst um ihre Tochter
Seit Jahren lebt Profitänzerin Motsi Mabuse mit rassistischen Anfeindungen. Jetzt bricht sie ihr Schweigen...
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Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass alle Hoffnungen, Rassismus im Alltag könnte im Jahr 2025 endlich der Vergangenheit angehören, vergeblich waren. Auch "Let’s Dance"-Jurorin Motsi Mabuse (43) ist immer wieder fiesen Attacken ausgesetzt – und fürchtet nun um ihre Lieben…
Motsi Mabuse: "Ich kämpfe überall..."
Mit ihrer warmherzigen Art und ihrem ansteckenden Lachen ist die gebürtige Südafrikanerin längst zum Publikumsliebling geworden. Was wenige wissen: Im Alltag ist Motsi immer wieder bösen Anfeindungen ausgesetzt. Vor allem im Netz wird sie oft übelst rassistisch beleidigt. "Also, Deutschland hat ja schon schwierige Zeiten momentan", sagt sie im Interview. Hierzulande müsse man sich immer noch "an Diversity gewöhnen". Das äußert sich nicht nur in rassistischen Ausfällen, sondern auch in ganz normalen Alltagsdingen. "Wenn Leute mit so jemandem wie mir arbeiten, dann müssen diejenigen auch ein Team haben", betont sie. Sie brauche in ihrem Team jemanden, "der mit meinen Haaren umgehen kann", so Motsi. "Das ist ja heute selbstverständlich, denkt man, ist es aber nicht. Und für solche Sachen kämpft man heute immer noch."
Natürlich lässt sie sich nicht unterkriegen. "Ich kämpfe überall, wo ich kann, und pushe. Und wir gucken mal mit der Zeit. Hoffentlich wird es besser. Ich finde einfach, dass das wichtig ist, dass wir auch mit 'Let’s Dance' ein Beispiel sind." Dabei denkt Motsi vor allem auch an ihre Tochter. "Durch mein Kind bin ich sehr viel empfindlicher geworden. Mich konnte ich schon immer schützen, das war leicht. Aber jetzt bin ich plötzlich noch für jemand anderen da."
Quelle
Closer