Atze Schröder: Die Maske ist runter!

Comedian Atze Schröder musste in der Vergangenheit einiges durchstehen. Jetzt redet er erstmals ganz offen, wie er mit seinen vergangenen Problemen umgegangen ist.

Atze Schröder
Foto: IMAGO / Future Image
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Lustige Schale, weicher Kern. Dem Motto wird auch Komiker Atze Schröder gerecht. Ganz offen erzählte er nun von seiner komplizierten Vergangenheit. Und dass die Aufarbeitung dieser kein leichter Weg für ihn war. Selbstbewusst steht er heute auf der Bühne und berichtet von seinen Erfahrungen.

Für Atze Schröder war der Weg das Ziel

Komiker Atze Schröder ist bekannt geworden als lustiger, lockerer und aufgeschlossener Typ. Doch von Mal zu Mal dürfen Fans auch mal hinter die ulkige Fassade des Komikers blicken. Atze hatte eine schwierige Vergangenheit, die für ihn schwer zu verarbeiten war. Doch mit harter Arbeit, erzählte er im Interview der ZDF-Sendung "Volle Kanne & ndash", sei es ihm gelungen, zu dem Mann zu werden, der er heute ist. Vor allem seine Eltern sollen ihm eine falsche Weise beigebracht haben, mit seinen Gefühlen richtig umzugehen: "Es war, glaube ich, bei der Generation so, dass viele Sachen eben auch unterdrückt wurden. Und mein Vater hat immer gesagt: `Alles Unterdrückte seht eines Tages vor deiner Tür und haut dir zur Begrüßung in die Fresse.´ Und das klingt jetzt so lapidar, aber da ist natürlich ein bisschen was dran. Und auch in unserer Familie wurden Dinge unterdrückt und nicht besprochen, die mit mir vielleicht irgendwas gemacht haben. Jeder kennt das, eine unerklärliche Traurigkeit vielleicht oder eine Aggression oder so in dies typische `Mir platzt gleich der Kragen!´ und man kann es sich hinterher nicht erklären."

Zum Glück hat der Comedian einen Weg für sich gefunden, mit genau dieser Traurigkeit umzugehen. Heute steht er im Fernsehen und gibt seinen Zuschauern Rat, in Situationen der Verzweiflung einen richtigen Weg aus der Traurigkeit zu finden. "Und das muss man aufarbeiten. Ich habe das gemacht, das war auch absolut notwendig. Wenn ich jetzt das im Rückspiegel betrachte, und das befreit einen doch sehr! Vor allen Dingen kann man sich bestimmte Reaktionen besser erklären. Und das macht auch freier, muss man dazu sagen. Wenn man vorher so eine Art Klammer vielleicht ums Herz hatte oder ums Gefühl, um die Seele, dann ist das doch viel, viel gelockerter und man geht leichtfüßiger durchs Leben“, erzählt der 58-Jährige. Fans sind begeistert, wenn der Komiker sich ab und zu mal von seiner sensibleren Seite zeigt.

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Quelle

  • ZDF