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Claudia Obert: So verdiente sie ihr Vermögen in Millionen-Höhe

Ihrer Liebe zu Schuhen verdankt Claudia Obert heute ihre erfolgreiche Geschäftsidee. In ihren Shops in Hamburg und Berlin bietet die emsige High-Society-Lady Top-Mode und Designer-Heels unwiderstehlich günstig an. Mit diesem Trick verdient sie ein Vermögen...

Claudia Obert Vermögen
Als Geschäftsfrau mit mehreren Läden verdient Claudia Obert heute ein wahres Vermögen Imago

Während die meisten Frauen durch ihren Schuhtick eher arm werden, verhalf Claudia Obert ihre Leidenschaft für Treter zum großen Durchbruch. Um mit Schuhen ein Vermögen zu verdienen, greift die gebürtige Freiburgerin auf einen ganz besonderen Trick zurück. Sie kauft beim Hersteller und spart nebenbei an Marketing, Miete & Co., aber nie an der Qualität. Wie genau ihr Erfolgskonzept funktioniert, verriet sie gegenüber "Cosmopolitan"...

Claudia Oberts Ziel: "Ich will Milliardärin werden"

Hoch hinaus wollte Claudia Obert schon in jungen Jahren, doch mit dem Alter wachsen auch die Ziele. Millionärin ist ihr zu wenig, ihr Ziel heißt "Milliardärin". In einem Interview mit "Cosmopolitan" packte sie aus: "Das geht nur, indem ich meine Millionen fleißig investiere. Mehr zu wollen, als ich habe, ist etwas, das mich schon mein ganzes Leben begleitet. Früher arbeitete ich als Sekretärin bei Columbia Tristar Film in München. Es herrschte immer Ebbe in der Kasse, aber ich hatte täglich Kontakt zu Hollywood-Größen wie Catherine Zeta-Jones. Von so einem Lifestyle träumte ich!"

Bei einem Italien-Trip ergriff die emsige Träumerin in Venedig ihre große Chance. "Da ich Schuhe liebe, bin ich oft zu Fabrikverkäufen nach Italien gefahren. Zufällig lernte ich bei einem Venedig-Trip Sandro Vicari kennen. Seine Produkte sind die Bentleys unter den Schuhen, er arbeitet auch für internationale Top-Designer. Ich stand also neben diesem Typen auf dem Markusplatz und erzählte ihm euphorisch, wie scharf ich auf Schuhe wäre. Daraufhin hat er mich in seine Fabrik eingeladen. Dort habe ich mir 80 Paar Schuhe ausgesucht."

Doch das ist noch längst nicht alles, denn Claudia Obert gab sich mit ihrer Ausbeute nicht zufrieden. "Als ich mit meiner Beute nach Hause kam, sagte mein damaliger Freund: 'Das ist verrückt. Fang doch an, die Dinger zu verticken!“' Doch ich hatte alle Modelle nur in meiner Größe, 40, gekauft. Also habe ich in Italien noch einmal 2000 Paar geordert. Die Bezahlung erfolgte immer erst, nachdem ich die Schuhe verkauft hatte. Ich besaß damals kein Lager, stapelte die Schuhe Größe 38 in der Dusche, die 39er über der Waschmaschine und den Rest packte ich in den Bettkasten. In kürzester Zeit waren alle weg." So nahm die Erfolgsgeschichte von Claudia Obert ihren Anfang in Italien.

Claudia Obert: In ihren Läden verkauft sie Luxus zum kleinen Preis

Durch ihre Erfahrungen lernte Claudia, dass man immer direkt an die Quellen gehen muss, um am Ende kosten zu sparen. Seither umgeht sie die Wertschöpfungskette gekonnt. "Ich bin meinem Ursprungsprinzip treu geblieben: Ich hole die Sachen – auch Kleidung – in Italien und verkaufe sie direkt an den Endverbraucher. Ohne viel Geld für Verpackung, Marketing und Fillialmiete auszugeben. Das ist mein Konzept bei „Lean Selling“ – dem 'Supermarkt für Luxusmode'." Statt Lohnsteuerkarte setzt Claudia Obert auf eine freiberufliche Tätigkeit und verdient damit ein Vermögen. Ihr Geschäftssinn liegt der Steuerbeamten-Tochter im Blut, denn bereits als Kind verkaufte sie ihre Weihnachtsgeschenke noch vor Silvester. Ihr Tipp für alle Unternehmerinnen, die Millionärinnen werden möchten: "Kein Geld zu haben, ist nicht schlimm. Keinen Kredit zu haben, eine Katastrophe."

Mit Schuhen verdient Claudia Obert ein Vermögen

Ihre Leidenschaft für Schuhe hat Claudia Obert zur Millionärin gemacht. Doch dafür musste auch sie hart arbeiten. "Denn mir ist nichts in den Schoß gefallen, ich habe hart dafür gearbeitet. Viele Frauen meinen ja, dass sie sich dafür schämen müssten, Geld zu verdienen – diese Einstellung ist und bleibt mir ein Rätsel. Ich liebe Luxus – und ich verdiene mein Geld damit. Manchmal sage ich aus Jux Sätze wie: 'Ich bin noch immer knapp bei Kasse.' Der Hunger ist immer größer als der Magen." Ohne ihren Schuhtick wäre Claudia Obert heute nicht da gelandet, wo sie ist. Umso stolzer zeigt sich die Unternehmerin auf ihren Fleiß: "Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Claudia, du lebst Schuhe.“ Das ist noch untertrieben: Ich liebe sie nicht nur, ich schlafe sogar in der Schuhfabrik, wenn es sein muss."

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