Helmut Kohl: Neue Tragödie um seine letzte Ruhestätte

Auch fünf Jahre nach seinem Tod kann Helmut Kohl noch nicht in Frieden ruhen!

Helmut Kohl
Foto: Andreas Rentz/Getty Images

Es könnte ein würdiger, andächtiger Platz sein, an dem man einen Moment innehält, um des Altkanzlers Helmut Kohl († 87) zu gedenken. Aber seine Witwe Maike Kohl-Rich ter (57) tut alles dafür, dass ein Verweilen und Trauern an diesem Ort schwer möglich ist. Im Gegenteil: Es ist fast unheimlich. Man fühlt sich nicht nur beobachtet, man wird es auch! Aus einer Tränenzypresse über der Ruhestätte lugt eine Kamera! Und es erinnert immer noch nur ein schlichtes Holzkreuz an den großen Staatsmann.

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Kein Grabstein, aber Überwachungskameras! Und man fragt sich sofort: Wer schaut hier gerade zu? Ist es die Witwe, die zu Hause vorm Bildschirm aufpasst, dass man ihrem Helmut nicht zu nahe kommt?

Vor fünf Jahren wurde der „Kanzler der Einheit“ auf dem Alten Friedhof im rheinland-pfälzischen Speyer beigesetzt. Und eingezäunt! Das Holzkreuz mit Namen, Geburts- und Todesdatum, ist alles, was auf seiner Grabstätte steht. Offenbar waren der Witwe die Kameras wichtiger als ein würdiger und individueller Grabstein. "Aus Sicht unserer Familien ist es eine Schande, dass das Grab nach fast fünf Jahren einem lieblosen Provisorium gleicht. Leider sind uns die Hände gebunden. Die Verantwortung für die Grabgestaltung liegt bei Maike Richter", empört sich Kohls ältester Sohn Walter (58) aus der Ehe mit Hannlore († 68), die sich 2001 das Leben nahm.

Bürgermeisterin Stefanie Seiler (38) versucht, die Kameras abschalten zu lassen. "Es wäre schön, wenn wir darüber mit Frau Kohl-Richter Einvernehmen herstellen könnten", sagt sie. Und zum fehlenden Grabstein erklärt die Bürgermeister in: "Wir haben Gespräche geführt mit der Witwe. Uns wurde in Aussicht gestellt, dass es einen Grabstein geben würde. Allerdings war unser letzter Austausch im Jahr 2020."

Walter Kohl hat dennoch die Hoffnung, dass sich was ändern könnte. "Unser Vater half, Mauern einzureißen und Menschen zusammenzuführen. Es ist gut, dass dieser Unsinn an seinem Grab beendet wird." Sein Papa wäre enttäuscht, wenn er sein eigenes Grab sehen würde, so Walter Kohl.

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