Andrea Kiewel: Einsam und krank! Schockierende Enthüllung um "Kiwi"

Die ansteckend gute Laune wurde zu ihrem Markenzeichen – doch von der ist bei Andrea Kiewel (53) in letzter Zeit immer weniger zu sehen. In einem Interview spricht sie jetzt erstmals darüber, was sie so belastet...

Andrea Kiewel
Andrea Kiewel muss vor der Kamera funktionieren
Foto: Getty Images
  1. Übernimmt sich Andrea Kiewel?
  2. Die Moderatorin fühlt sich einsam
  3. Eine Therapie kann helfen

Steht Kiwi etwa kurz vor einem Zusammenbruch?

Die vielen Jahre vor der Kamera und private Probleme scheinen Spuren hinterlassen zu haben: Auf aktuellen Fotos wirkt Kiwi oft erschöpft und nachdenklich, von ihrer sonst so erfrischenden, lebhaften Art ist nicht mehr viel zu sehen. „Ich bin wirklich sehr müde, nahezu erschöpft. Mir tun alle Muskeln weh, wie nach einem Marathonlauf“, gibt sie jetzt in einem Interview zu.

 

Übernimmt sich Andrea Kiewel?

Und tatsächlich – die Arbeit, die Kiwi seit 18 Jahren erfolgreich im „ZDF-Fernsehgarten“ leistet, gleicht einem Marathon: 16 bis 21 Live-Sendungen pro Saison, immer vor rund 6.000 Zuschauern mit ständig wechselnden Gästen, auf die sich Kiwi in den Tagen vor der Show vorbereiten muss. Und dann der Druck: Denn der „ZDF-Fernsehgarten“ gehört zu den populärsten Formaten des Senders, erreicht bei jeder Ausstrahlung rund zwei Millionen Zuschauer. Kiwi muss funktionieren, alles am Laufen halten. Das ist Stress pur!

Andrea Kiewel: Trauriges Geständnis!
 

Andrea Kiewel: Schlimme Psycho-Krise! Dramatische Wahrheit kommt ans Licht

Zuspruch gibt es selten, im Gegenteil. Im Netz muss sie sich harter, teilweise gemeiner Kritik stellen. Auf Facebook & Co. tauchen häufig vernichtende Kommentare auf – zum Beispiel unter einem Video-Beitrag, den der „ZDF-Fernsehgarten“ auf seinem offiziellen Account teilte. Da schrieb einer: „Kiwi ist nicht echt.“ Und ein anderer lästert: „Ihre Zeit ist vorbei!“ Wer liest so was schon gerne über sich?

 

Die Moderatorin fühlt sich einsam

Aber es ist nicht nur der berufliche Stress, der an Kiwi nagt. Auch privat gibt es Baustellen. Denn seit ihre beiden Söhne nicht mehr so oft zu Hause sind, leidet die Singlefrau anscheinend an Einsamkeit: „Ich lasse immer ein Licht an. Dunkelheit ist nicht mein Ding“, gibt Andrea Kiewel zu. „Deshalb bin ich wohl gerne in Städten. Dort ist man nie wirklich allein, sondern stets von Menschen umgeben.“

Es sind besorgniserregende Sätze. Das bestätigt auch Mareike Fell, Heilpraktikerin für Psychotherapie (diesinnstiftung.de). „Wenn ich Aussagen höre wie ,Ich bin wirklich sehr müde, nahezu erschöpft‘, zusammen mit Muskelschmerzen und dazu noch Angst in der Dunkelheit, dann werde ich hellhörig“, sagt sie im "Closer"-Gespräch und warnt: „Ist es noch ,nur‘ eine Erschöpfung, die Frau Kiewel aus sich heraus mit Ruhe und Erholung wieder in den Griff bekommen kann, oder schon ein Burn-out? Dieser geht einher mit emotionaler Erschöpfung, einem Gefühl der Überforderung und reduzierter Leistungsfähigkeit.“ Das alles trifft auf Kiwis ehrliche Geständnisse zu...

 

Eine Therapie kann helfen

Aber was kann man bei akuter Burnout-Gefahr tun? Wie kommt man raus aus der Krise? Die Expertin rät ihren Patienten dann Folgendes: „Ich würde als Erstes wissen wollen, inwieweit man sich in seiner Lebensqualität eingeschränkt fühlt. Ist dem so, würde ich dringend raten, sich Hilfe zu holen, denn medizinisch gesehen ist ein Burn-out eine Krankheit, die sich unbehandelt verschlimmern kann.“ Doch sich selbst einzugestehen, wie schlecht es einem wirklich geht, ist eben gar nicht so einfach.