Boris Becker: Jetzt zeigen seine Ex-Frauen ihr wahres Gesicht

Zusammenhalt? Von wegen! Während Boris Becker im Knast schmort, gehen Lilly und Co. aufeinander los...

Boris Becker Lilian
Foto: Imago

Der Schock über das harte, aber völlig gerechte Urteil gegen Boris Becker sitzt tief, aber kaum jemand – außer ihm selbst – dürfte so sehr daran zu knabbern haben wie die Luxus-Ladys, mit denen der unbelehrbare Ex-Tennisprofi im Laufe seine Lebens Tisch, Bett und großzügig Finanzen teilte, obwohl er längst pleite war. Während Boris jetzt irgendwie versuchen muss, sich mit dem knallharten Alltag im Londoner Knast zu arrangieren, bricht hinter den Kulissen seines zerrütteten Privatlebens wüstes Hauen und Stechen aus – getarnt durch ach so frauensolidarische Bekenntnisse und scheinheilige Beteuerungen in Interviews.

Plötzlich sind sie beste Freundinnen, vereint in Leid und Solidarität – könnte man meinen, wenn man hört, wie Becker-Ex Lilly plötzlich in den höchsten Tönen über ihre Nachfolgerin schwärmt: „Lilian ist seine Freundin, sie kümmert sich auch hauptsächlich um alles, was mit Boris zu tun hat. Sie ist sein Rückgrat und stärkt ihn, das hat sie ja auch während des gesamten Prozesses gemacht.“ Wenn man nicht wüsste, wie spinnefeind sich die beiden Frauen über Jahre waren… Vor allem Lilly ließ kein gutes Haar an der Neuen, beschimpfte sie via Instagram: „Nimm deine verdammten Finger von meinem Sohn!“ Und heute? Flötet sie in Interviews rührselig, dass Lilian die Erste gewesen wäre, die sich bei ihr gemeldet und nach Amadeus’ Befinden erkundigt hätte: „Ich habe mich bedankt… Dann habe ich Barbara angerufen, und es war einfach so eine unausgesprochene Sache: Lasst uns zusammenkommen und lasst uns diesen Kerl beschützen.“ Willkommen zu Lillys Märchenstunde…

Mega-Streit nach Boris' Verurteilung

Es sollte sich wohl so anhören, als ob die Niederländerin jetzt, da sie ihre finanziellen Felle davonschwimmen sieht, nach neuem Halt sucht. Denn nachdem ihr Ex zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, von denen er mindestens die Hälfte absitzen muss, steht sie praktisch vor dem Nichts. Das britische Recht sieht nämlich vor, dass Gefängnisinsassen keinen Unterhalt zahlen müssen – und außer Boris’ Unterhaltszahlungen hat Lilly, die das Geld gern mit vollen Händen ausgibt, kaum Einkommen –, und ihr Leben in London ist sehr, sehr teuer. Auch das mag ein Grund für ihre überraschend versöhnliche Redseligkeit sein: Noch kann sie mit Interviews abkassieren, bald dürfte das öffentliche Interesse an ihr erlöschen. Da tut man gut daran, sich mit den einstigen Rivalinnen gut zu stellen, ob die das nun so toll finden oder nicht, ist ihr in ihrer Verzweiflung offenbar egal: „Natürlich rücken wir jetzt alle enger zusammen“, behauptet sie. „Da gibt es keine Eifersucht oder so etwas. Wir Frauen werden diese Krise gemeinsam meistern.“

Das klingt zwar anrührend (wenn auch arg dick aufgetragen, vor allem wenn man weiß, wie Lilly sonst über Boris und seine anderen Frauen spricht), dennoch fällt noch etwas auf: In Lillys ach so frauensolidarischer Aufzählung fehlt Angela Ermakova – die Mutter von Boris’ Tochter Anna kommt in Lillys schöner neuer Patchwork-Welt nicht vor. Doch Angela hat offenbar keine Lust, sich schnöde abhängen zu lassen, und schmiedet ihrerseits das Eisen, solange es heiß ist. Auch sie hat wohl erkannt, dass Versöhnlichkeit das Gebot der Stunde ist: „Amadeus kommt in die Pubertät. Er braucht seinen Vater in dieser entscheidenden Zeit seines Lebens“, betont sie mitfühlend in „Bild“. Um scheinheilig einen süßen Giftpfeil auf Amadeus’ Mama hinterherzuschießen: „Sie muss in dieser extrem schwierigen Situation die Last der emotionalen und finanziellen Unterstützung auf ihren Schultern tragen.“ Damit reibt sie Lilly praktisch unter die Nase: Ohne Boris’ Kohle ist für dich der Ofen aus! Auch Tochter Anna bedauert öffentlich, wie „unfair“ die aktuelle Situation doch für ihren Halbbruder sei …

Die gut gezielte Häme dürfte eine späte Rache an Lilly sein, die nie ein nettes Wort für die Ermakovas übrig hatte. Fest steht jedenfalls: Zwischen demonstrativ beschworener Solidarität und kaum verschleiertem Hass verhärten sich die Fronten im vorgeblichen Patchwork-Paradies immer mehr. Dass Boris Becker hinter Gittern nichts vom heftig aufflammenden Zoff seiner Frauen mitkriegt oder ganz einfach andere Probleme hat, dürfte für ihn gerade der einzige Lichtstreif am Horizont sein...

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