Hartz und herzlich: Christa tot! So schlecht geht es Petra & Dagmar

Nach dem plötzlichen Tod von „Hartz und herzlich“-Neuzugang Christa fallen die Bewohner in den Mannheimer Benz-Baracken in die tiefe Trauer. Nicht nur Tochter Petra ist am Boden zerstört, sondern auch ihre Nachbarin Dagmar vermisst die Bewohnerin schmerzlich. Dabei hat die verarmte Rentnerin eigentlich mit eigenen essenziellen Sorgen zu kämpfen.

Hartz und herzlich-Dagmar lebt in den Benz-Baracken
Bei "Hartz und herzlich" trauert Rentnerin Dagmar um ihre Nachbarin Christa, die tot ist. Foto: RTLzwei

Im Sommer 2020 war RTLzwei zuletzt in den Mannheimer Benz-Baracken zu Besuch. Doch in einem halben Jahr kann viel passieren. Anfang Februar 2021 kam es bei „Hartz und herzlich“ endlich zu einem Wiedersehen mit den armen, jedoch herzensguten Bewohnern von Waldhof. Kaum eine Woche später verstarb Bewohnerin Christa völlig unerwartet. In den Benz-Baracken herrschen unermessliche Trauer und Zukunftsängste.

Petra trauert in den Benz-Baracken um ihre verstorbene Mutter Christa

Im grünen Block der Benz-Baracken trauert Petra um ihre überraschend verstorbene Mutter Christa. Die 68-jährige Witwe erlag im Februar 2021 einer schweren Lungenentzündung. Dabei hatte sich für Christa gerade erst alles zum Besseren gewendet. 2019 verlor sie ihre Mietwohnung und wurde obdachlos. In ihrer kleinen Wohnung in den Mannheimer Benz-Baracken wollte sie den Neuanfang wagen. Auch wenn Petra ihre Mutter zuletzt immer wieder im Stich ließ, überfällt sie bei der Ausräumung der Wohnung die Trauer: „Ja, es wird jetzt wieder schwer. Aber da wo sie jetzt ist, geht’s ihr gut. Sie ist jetzt bei meinem Papa. Ach Mutti, bist viel zu früh gegangen“, erklärt die 32-Jährige während sie mit den Tränen kämpft. Scheinbar bereut Petra ihr Verhalten nach dem Tod von Christa bitterböse. Immerhin nahm sie ihre obdachlose Mutter damals nicht bei sich auf, so dass diese zeitweilig bei Freunden unterkommen musste.

Nach Christas Tod ist Dagmar ist wütend

Dagmar ist die gute Seele der Mannheimer Benz-Baracken. Trotzdem sie selbst knapp bei Kasse ist, kümmert sie sich stets mit Herzblut um ihre Nachbarn. Erst kürzlich wollte Dagmar der zugezogenen Rentnerin Christa, die unter gesundheitlichen Problemen litt, eine gebrauchte Waschmaschine schenken. Doch Christas plötzlicher Tod funkte der guten Samariterin dazwischen. Für Dagmar ist es bereits der zweite Verlust in kurzer Zeit. Erst kürzlich verstarb ihr enger Freund Johann an einer Leberzirrhose, nachdem sich die 66-Jährige lange aufopferungsvoll um den Alkoholkranken gekümmert hatte. 

Nach dem Tod von Christa ist Dagmar am Boden zerstört – und vor allem wütend! Insbesondere darüber, dass die traurige Geschichte so schnell in den Medien landete. "Die Frau ist noch nicht mal richtig kalt, schon steht's im Internet. So was macht man doch nicht", erklärt sie wütend bei „Hartz und herzlich“. Hinzu kommt, dass die Rentnerin weiterhin mit dem Amt um ihre Sozialleistungen ringt. Doch Dagmar gibt die Hoffnung nicht auf, dass sich eines Tages alles zum Besseren wendet. 

Dagmar sorgt sich um ihre Existenz. Wie viel Geld bekommen die "Hartz und herzlich"-Bewohnern eigentlich?

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