„Schwiegertochter gesucht“ hat unter Trash-Fans schon längst Kultstatus. Die Show von RTL versucht seit 2007 liebeshungrige Kandidaten miteinander zu verkuppeln. In jedem Jahr werden von Moderatorin Vera Int-Veen zunächst die Singles vorgestellt, die auf Partnersuche gehen.

Kuppel-Show
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie eher schwer vermittelbar sind und oft noch bei ihren Eltern wohnen, die sich ebenfalls sehnlichst eine(n) Freund(in) für den Sprössling wünschen. Anfangs waren es nur Männer, inzwischen aber sind auch Frauen mit dabei, die sich von ihren Bewerbern den Hof machen lassen. Dazu laden sie sich ein bis vier potenzielle Partner nach Hause ein, die ihnen nach der Vorstellungsrunde Briefe schreiben konnten. Das Kennenlernen wird von der Kamera dokumentiert, am Ende hat sich im Idealfall eine Beziehung entwickelt.


Menschenverachtend?
Die Reality-Doku ist zwar lustig aufgezogen, doch vielen Kritikern stößt genau das sauer auf. Die Menschen, die dort gezeigt würden, würden lächerlich gemacht und öffentlich gedemütigt, so die Meinung. Eine, die in ein besonders schlechtes Licht gerückt würde und damit die Zuschauer unterhielt, ist dort Dauer-Gast: Beate. Sie und ihre Mutter Irene sind inzwischen RTL-Promis, suchten für die Hotelfachangestellte schon in Alaska, auf Bali und in Indien erfolglos einen Mann.
 

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