Lena Meyer-Landrut war im Jahr 2010 das Fräuleinwunder schlechthin. Während sie noch knietief im Abistress steckte, bewarb sie sich bei Castingshow „Unser Star für Oslo“, dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2010. Mit dem Adele-Song „My Same“ überzeugte sie die Jury und auch Adele selbst war schwer beeindruckt von Lenas Interpretation. Die Schülerin gewann die Show und fuhr mit Stefan Raab zum ESC. Mit stolzen 246 Punkten holte die damals 18-Jährige den Sieg mit dem Song „Satelite“ nach Deutschland.


Vom Liebling zum Hassobjekt
Alle wollten Lena. Zumindest, nachdem sie in Oslo gewonnen hatte. Der Hype um Lena Meyer-Landrut stieg ins Unermessliche, sie hetzte von Termin zu Termin. Ihr oft recht loses Mundwerk gefiel nicht immer und kritische Stimmen gegen das Mädchen aus Hannover wurden immer lauter. Stefan Raab hatte die Idee, Lena beim ESC 2011 erneut antreten zu lassen. Die Mission Titelverteidigung in Düsseldorf hätte durchaus schlechter laufen können: Lena Meyer-Landrut belegte mit "Taken by A Stranger" immerhin den zehnten Platz. Im Nachhinein habe sie die erneute Teilnahme trotzdem bereut, wie sie selbst gestand. Danach fiel sie immer mehr in Ungnade.


Ihre Karriere ist nicht aufzuhalten
Ihrer Karriere hat der Unmut am Ende aber doch nicht geschadet. Egal ob als Moderatorin, Werbegesicht, Jurorin oder Musikerin, Lena Meyer-Landrut ist stets gut gebucht. Auch als Schauspielerin und Synchronsprecherin verdient Lena mittlerweile ihr Geld. Außerdem hat sie einen eigenen YouTube-Kanal und mehr als zwei Millionen Follower bei Instagram. Die Aufregung um ihre Person hat sich mittlerweile auch wieder gelegt. Privat ist sie glücklich mit Freund Max von Helldorff.
 

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